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News Kategorie: Foto & Cam
Sony

Schweizer Radio und Fernsehen produziert den „Tatort“ erstmals mit der 4K-CineAlta-Kamera von Sony

20.04.2014 09:43 Uhr von Thomas Johannsen

Die lässt sogar Verbrecher besser aussehen: Erstmals kam beim Dreh des „Tatort“ die kompakte CineAlta-Kamera F55 von Sony mit 4K-Super-35-mm-CMOS-Sensor zum Einsatz. Kameramann Stéphane Kuthy schätzte unter anderem die kompakte und handliche Bauweise der Kamera und natürliche Wiedergabe der Hauttöne. Sendetermin der Schweizer Produktion „Zwischen zwei Welten“ ist der 21. April 2014.

Es ist ein Meilenstein in der Produktion einer der erfolgreichsten Krimisendungen aller Zeiten: Zwischen Juni und Juli 2013 wurde der Tatort erstmals mit der PMW-F55 von Sony gedreht – und zwar weitgehend aus der Hand. Kameramann Stéphane Kuthy, überwiegend bekannt durch die Produktion von Feature Filmen und Dokumentationen (z.B. „Tannöd“), wollte der Tatort-Folge „Zwischen zwei Welten“ einen groben, nahezu dokumentarischen Look verleihen und war dafür auf der Suche nach einer kompakten, leichten und zugleich hochqualitativen Kamera, mit der er auch längere Sequenzen ohne übermäßigen Kraftaufwand aus der Hand drehen konnte. Fündig wurde er mit der 2,2 Kilogramm (Body) leichten Sony PMW-F55 vom Kameraverleih Cinegrell in Zürich. „Bei der Verwendung als Handkamera spielen das Gewicht und die Bauform eine im wahrsten Sinne des Wortes gewichtige Rolle“, erklärt Stéphane Kuthy. „Die F55 ist viel leichter und kompakter als viele vergleichbare Kameras und ist ergonomisch durchdacht - bei gleicher Performance. Das macht die Arbeit mit ihr nicht nur angenehmer, sondern bringt zudem mehr Flexibilität beim Dreh in engen Räumen oder in Fahrzeugen.“ Aufgezeichnet wurde der Tatort in S-Log 2 Gamma, um den vollen Dynamikumfang der Kamera auszureizen. Die F55 schrieb die Daten direkt auf 64GB SxS Speicherkarten, gesichert wurde auf Festplatten. Großteile des Krimis wurden mit offener Blende gedreht, Kuthy reizte den Belichtungsumfang von 14 Stops voll aus: „Das war natürlich super, weil auch die Story des Krimis von Zeit zu Zeit im doppelten Sinne richtig düster wurde. Wir haben an vielen finsteren Locations gedreht, wo auch die Zuschauer zunächst im Dunklen tappen. Da konnte die F55 ihre hohe Lichtempfindlichkeit ausspielen“, erklärt Kuthy. Um den digitalen Look etwas aufzubrechen, entschied sich Kuthy für Zeiss High Speed Mk. III Optiken, die bereits mehr als zehn Jahre alt sind und nicht die extreme Schärfe mitbringen, wie viele moderne Linsen.

Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
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Datum 20.04.2014, 09:43 Uhr
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