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News Kategorie: TV
Hisense

IFA 2014: Hisense befeuert Ultra-HD-TVs mit Quad-Core-Prozessor

03.09.2014 11:28 Uhr von Jochen Wieloch

Mit zusätzlicher Rechenleistung will der chinesische TV-Hersteller Hisense die Bildqualität seiner neuen Flachbildfernseher mit Ultra-HD-Auflösung optimieren. Auf der IFA in Berlin (5. bis 10. September 2014, Halle 6.2b/Stand 202) präsentiert Hisense erstmals in Europa seine Modelle 55K681 und 65XT810.

Bei beiden Flat-TVs arbeiten so genannte Quad-Core-Haupt- und zusätzliche FRCX-Prozessoren. Der Hersteller verspricht dadurch schärfere und flüssigere Bilder ohne Bewegungsunschärfe. Das ist speziell bei Sportübertragungen wie Autorennen oder wilden Verfolgungsjagden in Spielfilmen wichtig. Ebenfalls sollen die Zuschauer durch das Mehr an Rechenleistung von einem sehr guten Upscaling der Full-HD- auf Ultra-HD-Inhalte profitieren. Dabei werden Filme mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten, etwa von Blu-ray-Scheibe, künstlich auf 3.840 x 2.160 Pixel hochgerechnet. Hierbei verhält es sich wie bei einem Desktop-PC: Je schneller der Prozessor arbeitet, desto überzeugender sieht das Endergebnis aus. Hisense kündigte zudem kürzere Start- und Umschaltzeiten zwischen verschiedenen Bildquellen an.

Die neuen Flat-TVs unterstützen den Videokompressionsstandard H.265/HEVC (High Efficiency Video Coding), der speziell die hohen Datenraten von Ultra-HD-Sendungen reduziert, ohne dass sich die Bildqualität spürbar verschlechtert. Zudem sind HDMI-2.0-Schnittstellen integriert, welche die Wiedergabe von UHD-Videos mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde ermöglichen.

65-Zöller im Curved-Design

Der 55K681 liefert als 55-Zöller eine Bildschirmdiagonale von knapp 140 Zentimetern, der 65XT810 bringt es als 65-Zöller auf 165 Zentimeter. Das größere der beiden TV-Modelle wurde im so genannten Curved-Design konzipiert, das Display ist also leicht gebogen. Das hat den Vorteil, dass jeder einzelne Bildbereich gleich weit vom Zuschauer entfernt ist, wenn dieser mittig vor dem Gerät sitzt. Die Folge sind plastischere und realistischere Aufnahmen.

Premiere feiert bei beiden Apparaten die Benutzeroberfläche Hisense Vision. Auf Knopfdruck erscheint eine Menüleiste mit sieben Symbolen. Dieses Menü erlaubt es dem Anwender, auf Online- oder Offline-Inhalte zuzugreifen. Dazu gehören Filme von Video-On-Demand-Anbietern, YouTube-Kanäle sowie Videodateien, die auf externen Festplatten gespeichert sind.

Der 55K681wird im vierten Quartal 2014 erhältlich sein, der 65XT810 folgt im Januar 2015. Preise gab Hisense bisher noch nicht bekannt.

TV-Branche hofft auf neue Impulse durch Ultra-HD

Das Thema Ultra-HD ist zurzeit der große Hoffnungsträger der TV-Branche. Schätzungen der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) zufolge sinkt der Absatz mit Flat-TVs in diesem Jahr in Deutschland auf 7,5 Millionen Geräte. 2011 gingen noch 9,5 Millionen Fernseher über die Ladentische. Der Markt gilt als saturiert, die neue Technik soll die Kauflust steigern. Problem: Abgesehen von YouTube-Clips und Eigenproduktionen mit speziellen 4K-Camcordern sind hierzulande noch keine Ultra-HD-Inhalte verfügbar. Mit dem Start eines eigenen TV-Kanals für das neue superscharfe Fernsehen ist auf absehbare Zeit nicht zu rechnen.

Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
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Datum 03.09.2014, 11:28 Uhr
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