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News Kategorie: TV
Panasonic

Tipps zum optimalen TV-Sitzabstand: Neue Regeln im HD-Zeitalter

23.09.2014 14:06 Uhr von Jochen Wieloch

Die Größe des Fernsehers richtet sich danach, wie weit man im Wohnzimmer vom TV-Gerät entfernt sitzt. Diese Faustregel für Home-Cineasten, früher Gesetz, muss man mittlerweile nicht mehr ganz so eng sehen. Der Grund: Immer mehr Sender strahlen ihr Programm inzwischen hochauflösend aus, dazu kommen erste Ultra-HD-Inhalte von Video-Portalen.

Der Zuschauer kann deshalb näher an den Bildschirm herarücken, ohne qualitative Verluste zu erkennen. Panasonic liefert zu dieser Thematik einige wissenswerte Hintergründe. Ob Bilder als scharf oder unscharf wahrgenommen werden, hängt vor allem davon ab, wie gut ein Fernsehgerät die Bilder auflöst – oder mit anderen Worten: aus wie vielen einzelnen Bildpunkten der Fernseher das Gesamtbild zusammensetzt. In Zeiten der Röhrenfernseher geschah das in der so genannten Standardauflösung. Diese Technik wurde allerdings schon vor einigen Jahren durch die Entwicklung hochauflösenden Fernsehens abgelöst: Full HD-Fernseher, die heute sehr verbreitet sind, können Bilder bereits mit fünfmal so vielen Bildpunkten darstellen wie Röhrenfernseher.

Mittlerweile hat der Fortschritt aber auch die HD-Fernseher überholt. Das Schlagwort für die Zukunft des Fernsehens lautet Ultra-HD. Die neuen Displays bieten viermal so viele Pixel wie Full-HD-Geräte. Ihre Bilder sind deshalb noch schärfer und tiefer. Einschränkung: Bisher liefern nur spezielle Camcorder und das Internet geeignete Inhalte.

Abhängigkeit von Raumgröße und Zoll

Lange Zeit galt: Die passende Größe eines Fernsehers hängt von der Größe des Raumes ab, in dem das Gerät aufgestellt werden soll. Sitzt der Zuschauer zu nah am Fernseher, beginnt er, mit dem bloßen Auge einzelne Bildpunkte zu erkennen – das Bild wirkt unscharf. Um dies zu vermeiden, lautete der gängige Rat der Experten für Fernseher mit Standardauflösung, etwa acht- bis zehnmal so weit vom Fernseher entfernt zu sitzen, wie dieser hoch ist – eine Faustregel mit großer Wirkung: Von einem 65-Zoll Fernseher hätte der Zuschauer ganze sieben Meter Abstand halten müssen, um trotz der geringen Auflösung ein scharfes Bild zu sehen.

Mit dem Aufkommen hochauflösender Fernsehgeräte hat sich dieses Verhältnis allerdings deutlich geändert: Bei den heute verbreiteten Full-HD-Fernsehern genügt bereits eine Entfernung von etwa der dreifachen Höhe des Bildschirms, um mit optimaler Bildqualität fernsehen zu können. Bei einer Bildschirmdiagonale von 65 Zoll sind das nur noch 2,77 Meter.

Das optimale Verhältnis Perspektive - Detailgenauigkeit

Die Entwicklung ultrahochauflösender TV-Geräte hat den nötigen Abstand nun nochmals drastisch verringert. Bei 4K-Fernsehern genügt bereits eine Entfernung von der 0,75-fachen Höhe des Bildschirms, um ohne Verschlechterung der Bildqualität fernzusehen. Für einen 65 Zoll großen 4K-TV bedeutet dies, dass für das menschliche Auge ab einer Entfernung von 81 Zentimetern keine einzelnen Bildpunkte mehr zu erkennen sein sollten. Das optimale Verhältnis von Detailgenauigkeit und angenehmer Perspektive erhält man Panasonic zufolge bei einem Abstand von 1,88 Meter.

Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
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Datum 23.09.2014, 14:06 Uhr
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