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News Kategorie: TV
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HDTV endlich bald per Antenne - Umfangreiches Pilotprojekt ist gestartet

07.10.2014 10:56 Uhr von Jochen Wieloch

Hochauflösendes Fernsehen über Antenne – diese Vision rückt auch in Deutschland näher. Sendenetzbetreiber Media Brodcast hat jetzt in Berlin ein Pilotprojekt zur Erprobung des neuen DVB-T2-Standards gestartet, der HDTV-Übertragungen ermöglicht.

Alle führenden TV-Sender, die relevanten Verbände sowie zahlreiche Unternehmen der Endgeräte-Industrie sind als Projektpartner beteiligt, hieß es. Mit dem Pilotprojekt, welches für eine Dauer von 18 Monaten geplant ist, will Media Broadcast den TV-Sendebetrieb via DVB-T2, der Nachfolgetechnologie des heutigen DVB-T, in Kombination mit dem HEVC/H.265-Kompressionsstandard testen. Diese Technologie wird es in Zukunft ermöglichen, zur Verfügung stehende Frequenzen effizienter zu nutzen, mit mehr TV-Sendern eine größere Programmvielfalt zu bieten und dabei auch in High Definition (HD)-Qualität auszustrahlen.

Unterstützt wird das Projekt unter anderem von ARD, ZDF, der Mediengruppe RTL, ProSiebenSat.1, Arte, Samsung, Sony, LG Electronics, Panasonic, Philips, Loewe, Humax, Technisat, Rohde & Schwarz sowie Sagemcom.

Bis zu sieben HDTV-Programme

Die Übertragung der Testsignale erfolgt im Kanal 42 von den Senderstandorten Alexanderplatz und Schäferberg (jeweils 50 kW ERP) aus. Dabei werden Datenraten zwischen 18 und 28 Mbit/s im Multiplex erzielt. Hierüber können bis zu sieben HDTV-Programme übertragen werden. Geplant sind Programmangebote mit und ohne Signalschutz sowie die Übertragung des Hybrid-TV-Angebotes Multithek von Media Broadcast.

Hintergrund: In Deutschland werden über digitale Antenne zurzeit noch keine hochauflösenden Programme ausgestrahlt. Dazu ist die Einführung des neuen Standards DVB-T2 erforderlich. Hierzulande soll der entsprechende Ausbau Mitte 2016 beginnen. Während die öffentlich-rechtlichen Programme via DVB-T weiter unverschlüsselt ausgestrahlt werden, setzen die Privatsender wie RTL und ProSiebenSat.1 auf eine Verschlüsselung: Der Zuschauer muss dann bezahlen, um „Wer wird Millionär?“ und Co. per Antenne in HD sehen zu können.

Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
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Datum 07.10.2014, 10:56 Uhr
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