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News Kategorie: TV
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TV-Digitalisierung: Deutschland hinkt hinterher - Geräte top ausgestattet

13.10.2014 10:57 Uhr von Jochen Wieloch

236 Minuten im Schnitt pro Tag haben die EU-Bürger im Jahr 2013 vor dem Fernseher verbracht und damit fast den Rekord aus dem Vorjahr eingestellt (237 Minuten).

Die Erwachsenenzielgruppe lag mit 246 Minuten täglicher Fernsehzeit sogar über dem Durchschnittswert und steigerte sich zum Vorjahr um vier Minuten. Das ergab die Studie „Television International Key Facts“, veröffentlicht von IP Network, die internationale Vermarktungstochter der RTL Group, die zum 21. Mal Zuschauerzahlen, Programm- und Fernsehtrends des Vorjahres ausgewertet hat.

Die größten zeitlichen Zugewinne verzeichnen Zypern (+ 23 Min. auf 202 Min.), Rumänien (+ 15 Min. auf 340 Min.) und Portugal (+ 14 Min. auf 298 Min.). Bereits im zweiten Jahr in Folge ist Rumänien mit 340 Minuten Spitzenreiter des Fernsehkonsums. Es folgt Serbien mit 306 Minuten vor Portugal mit 298 Minuten. Die USA landen mit 293 Minuten auf Rang vier und deutsche Zuschauer tummeln sich mit 221 Minuten täglicher Fernsehzeit im Mittelfeld.

Die weltweit geschätzte durchschnittliche Sehdauer liegt bei 196 Minuten. In Nordamerika (286 Minuten), Südamerika (208 Min.), Afrika (212 Min.) und dem mittleren Osten (279 Min.) liegen die Sehdauern knapp auf Vorjahresniveau, in Asien gibt es einen leichten Rückgang (- 4 Min. auf 161 Min.).

Show- und Sportsendungen versammelten 2013 die meisten Zuschauer vor den Bildschirmen: 198 Millionen Chinesen sahen die Show zum chinesischen Neujahrsfest, das CCTV Spring Festival, 110 Millionen Amerikaner ließen sich den Super Bowl nicht entgehen und 54,6 Millionen Europäer fieberten beim Eurovision Song Contest mit. Das Endspiel der Champions League, Qualifikationsspiele für die Fifa WM 2014 und das Wimbledon-Finale waren 2013 die meistgesehenen Sportereignisse in der EU.

Volldigitalisierung in vier EU-Staaten

In 87 Prozent der EU-Haushalte wurde 2013 digitales Fernsehen geschaut. Die Volldigitalisierung haben Finnland, Griechenland, Italien und Großbritannien bereits geschafft; In Deutschland empfangen inzwischen 69 Prozent digitales Fernsehen. Bei den digitalen Verbreitungswegen liegt der Satellit (33%) vor DVB-T (29%) und Kabel (14%). Die Verbreitung von IPTV liegt EU-weit bei 11 Prozent. Hier ist Frankreich mit 40 Prozent Spitzen- und Vorreiter, in Deutschland schauen nur fünf Prozent der Haushalte IPTV. Mit 97 Prozent verfügt nahezu jeder Haushalt in der EU über einen Fernseher, 56 Prozent über mindestens ein Zweitgerät. In 77 Prozent (2012: 70%) der Haushalte stehen HD-fähige Geräte, in 20 Prozent (2012: 14%) internetfähige Fernseher.

In Deutschland ist die Ausstattung mit neuer Fernsehtechnik überdurchschnittlich: 79 Prozent besitzen hochauflösende Bildschirme und 29 Prozent Smart-TVs. Die Studie analysiert Zahlen des Vorjahres aus inzwischen 308 Millionen europäischen TV-Haushalten in 35 Ländern, den USA, Japan, Brasilien und China. Die Daten liefern Eurodata TV, eine Tochter von Médiamétrie, IHS Screen Digest und lokale Institute.

Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
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Datum 13.10.2014, 10:57 Uhr
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