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Kategorie: Heimkino
Advertorial: Heimkino

20 Jahre Heimkino-Sound - Mit Dolby Digital fing 1995 alles an

27.02.2015 14:37 Uhr von Robert Glückshöfer

Im Jahr 1995 wurde Dolby Digital als Audioformat für den digitalen Filmton festgelegt. Dies war der Startschuss für faszinierenden Surround-Sound im privaten Heimkino.

Wer kann sich noch erinnern? Früher schauten wir Filme zu Hause auf kleinen Röhren-Bildschirmen und von gutem Sound war gar nicht erst die Rede. Das änderte sich drastisch mit der Einführung der DVD Mitte der 90er Jahre – denn dank damals gigantischer Speicherkapazität des digitalen Datenträgers DVD konnten sowohl Bild- als auch Tonmaterial in digitaler und erstklassiger Qualität abgespeichert und zu Hause wiedergegeben werden. Die technischen Möglichkeiten der DVD waren zugleich der Startschuss für ein Tonformat, welches heutzutage der Standard für den Filmton zu Hause und im Kinosaal ist: Dolby DIgital. Das anfangs noch als AC3 (Advanced Audio Coding) genannte Kodierungs- und Dekodierungs- Verfahren für mehrere diskrete Tonspuren ermöglichte es dem Filmfan den faszinierenden Mehrkanalton – wie im Kino – auch zu Hause zu genießen. Insgesamt sechs diskrete Tonspuren beinhaltete das Ur-Format von Dolby Digital: zwei Kanäle für den linken und rechten Frontkanal, einen speziellen Center-Kanal für Dialoge direkt aus der Bildschirmmitte, zwei weitere Kanäle für den umhüllenden Surroundsound von „hinten“ und einen Extra-Kanal für die packenden Tiefton-Effekte aus einem Subwoofer. Das 5.1-Tonformat war geboren und ist bis heute – trotz aller Erweiterungen auf 7.1 oder gar 9.1. – das meistgenutzte und am weitesten verbreitete Tonformat für das private Heimkino.

5.1 Surroundsound

Mehrere Tonkanäle erfordern die entsprechende Technik in Form von passenden AV-Receivern mit Dolby Digtal- Dekoder und Lautsprecher-Sets aus fünf einzelnen Schallwandler plus Aktiv-Subwoofer. Was vor 20 Jahren noch purer Luxus war, ist heute heutzutage Standard bei Heimkino-Systemen. Selbst kompakte und preiswerte Komplettpakete aus DVD-Receiver und kleinem Satelliten- Subwoofer-Set mit Subwoofer bieten 5.1 Sound für echten Kinosound.

Surround-Lautsprecher

Die meisten Lautsprecher-Hersteller haben den Heimkino- Trend frühzeitig erkannt und bieten seitdem passend aufeinander abgestimmte 5.1 Sets an. Wichtiges Element bei solchen Lautsprecher-Sets sind die Center- Lautsprecher, die den akustisch wichtigsten Anteil am Gesamtsound haben, Dialoge sollen schließlich gut verständlich und packend wiedergegeben werden. Nach wie vor gilt, dass man einem Center-Speaker mindestens die gleiche Qualitätsstufe zugestehen sollte, wie den Stereo- Hauptlautsprechern. Ein besonders für Filmsound wichtiges Qualitätskriterium hat sich n den letzten 20 Jahren ausserdem als relevant herausgestellt: bei Produkten mit der begehrten THX-Lizenz für Lautsprecher und Verstärker darf der Heimkino-Fan sicher sein, exakt den Sound zu Hause zu hören, den der Regisseur beim Mastering abgesegnet hat. Allerdings: nur weltweit wenige Hersteller stellen sich der strengen Prüfung von THX und lassen ihre Lautsprecher zertifizieren.

AV-Receiver

Mittlerweile haben sich AV-Reveiver zu echten Schaltzentralen für Bild- und Ton entwickelt. Mehr als 5.1 Kanäle sind fast Standard: zusätzliche Front-High oder Surround-Back-Kanäle erweitern das Surroundvergnügen um noch mehr Details und noch weitere Klangfelder. Letzter Stand der Dinge im Jahr 2015 ist der Surroundton mit der dritten Dimension nach „oben“. Neue Formate wie Dolby Atmos (oder Auro 3D als Alternativ-Technologie) sorgen mit speziellen Decken-Lautsprechern oder unter die Zimmerdecke refl ektierenden Lautsprechern für Sound von „Oben“.

Alternativen 2015

Auch wenn nach wie vor diskrete Lautsprecher für alle Soundkanäle akustisch die erste Wahl sind, habe auch aus praktischen Gründen eine Reihe von Alternativ-Technologien durchgesetzt. Die mittlerweile sehr erfolgreichen und überzeigend klingenden Soundbars bzw. Soundplates bieten Surroundsound aus nur einer einzigen Box, die vor oder unter einen Fernseher platziert wird. Mittels ausgefeilter Klangbearbeitung per DSP ist damit durchaus beindruckend realistischer, virtueller Surroundsound aus nur einer Lautsprecherbox möglich. Auch sind diskrete Lautsprechersysteme erhältlich, die dank kabelloser Soundübertragung recht einfach und problemlos als Rear-Lautsprecher in Wohnräume integriert werden können. Ganz unterschiedlicher Produkte für den Surroundsound im privaten Heimkino stellen wir Ihnen auf den nächsten Seiten vor. Für welche Technologe Sie sich auch entscheiden: Wir wünschen auf jeden Fall viel Spaß im Kino in den eigenen vier Wänden.

Autor Robert Glückshöfer
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Datum 27.02.2015, 14:37 Uhr
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