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News Kategorie: mobile Devices
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Smartphone und Tablet öffnen Haustür per App: Neuer Zylinder machts möglich

04.03.2015 12:55 Uhr von Jochen Wieloch

Die Haustür mit dem Tablet oder Smartphone öffnen – das macht ab sofort der dänische Hersteller Poly-Control mit dem Danalock möglich.

Das intelligente Türschloss ersetzt den vorhandenen Schließzylinder und ermöglicht eine Steuerung per App via Smartphone oderTablet. Danalock-Besitzer können ihre Tür schlüssellos öffnen und auf Wunsch Dritten Zugang gewähren – wahlweise dauerhaft oder zeitlich begrenzt. Trotzdem kann die mit Danalock ausgestattete Tür nach wie vor mit einem normalenSchlüssel geöffnet werden.

Das sind die Komponenten

Das Türschloss besteht aus drei Komponenten: einem Schließzylinder, einem motorisierten Knauf auf der Innenseite und einer Steuer-App für Android oder iOS. Um die eigene Haustür intelligent zu machen, wird der vorhandene Zylinderausgebaut und durch den mitgelieferten Danalock-Zylinder ersetzt. Die vier mitgelieferten Zylinder decken alle gängigen Türstärken ab. Auf der Innenseite wird der motorisierte Knauf installiert. Dieser öffnet und schließt die Tür automatisch, kann aberauch manuell gedreht werden. Je nach Nutzung halten die Batterien bis zu zwei Jahre. Bei niedriger Batteriespannung wird der Nutzer automatisch und rechtzeitig zum Tausch der Batterien aufgefordert. An der Außenseite befindet sich wie bei einernormalen Tür ein konventionelles Schlüsselloch – fünf Schlüssel sind im Lieferumfang enthalten.

Danalock-Kunden benötigen laut Hersteller zum Einbau ihres neuen Schlosses zwei Schraubenzieher, zwei Zangen und 15 Minuten Zeit. Bei der Installation entstehen keine Schäden oder Veränderungen an der Tür, zur Anbringung werden nur bereits vorhandene Schraublöcher benutzt, heißt es. Bei einem Umzug kann Danalock wieder ausgebaut unddurch den ursprünglichen Schließzylinder ersetzt werden.

Unterschiedliche Optionen

Danalock-Kunden entscheiden selbst, wie sich ihre Tür öffnet: per Fingertipp in der Danalock-App oder per Autolock ganz automatisch bei Annäherung. Mit der Autolock-Funktion reicht es, das Smartphone in der Tasche zu tragen und sich der Tür zunähern. Wie von Geisterhand wird der Zugang freigegeben. Das Schloss lässt sich so konfigurieren, dass auch die Türfalle eingezogen wird. So reicht ein kleiner Schubs, um die Tür zu öffnen. Dabei entscheidet der Kunde selbst, wie viel Zeitverstreichen soll, bis Danalock wieder automatisch absperrt.

Mit Danalock lassen sich auch Zugänge für Dritte einrichten, zum Beispiel für den Nachbarn, der im Urlaub Pflanzen und Haustiere umsorgt. Hierfür wird aus der App heraus ein Code per E-Mail oder SMS versandt. Zusammen mit der Android- oderiOS-App erhalten die gewünschten Personen Zutritt. Diese Freigaben können wahlweise unbegrenzt oder zeitlich limitiert gewährt werden. Die Danalock-App protokolliert jede automatische Türöffnung. So weiß der Besitzer stets, wer wann dieWohnung oder das Haus betreten hat.

Wohnungs- und Haustüren, die einfach nur ins Schloss gezogen werden, sind zwar verschlossen, aber nicht sicher. Im Falle eines Einbruchs kann dem Geschädigten sogar vorgeworfen werden, grob fahrlässig gehandelt zu haben, weil die Tür nichtverriegelt war. Danalock wird so eingestellt, dass die Tür nicht nur zu, sondern mit dem Schließbolzen verriegelt ist – und zwar immer. Das spart imAlltag das lästige Absperren und im Einbruchsfall bares Geld.

Vier Zylinder und fünf Schlüssel

Beide Danalock-Modelle funktionieren grundlegend gleich und sind mit Ausnahme des verwendeten Funkstandards in der Funktionsweise ebenfalls identisch. Vier Schließzylinder und fünf physikalische Schlüssel gehören bei beiden Modellen zumLieferumfang. Für die Datenübertragung kommt je nach Modell nur Bluetooth oder Bluetooth und Z-Wave zum Einsatz.

Modelle und Preise

Danalock, Smartlock (Bluetooth): 229 Euro Danalock, Smartlock (Bluetooth+Z-Wave): 249 Euro Bei allen Modellen mitgelieferte Zylinder: 30/30 mm 30/40 mm 30/45 mm 30/60 mm

Die Bluetooth-Variante ist ab sofort bei Gravis, Conrad Electronic und unter www.smartlock.de erhältlich. Conrad Electronic bietet in seinen Filialen zudem einen optionalen Installationsservice an. Das Smartlock mit Bluetooth und Z-Wave wirdvoraussichtlich im April erhältlich sein.

Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
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Datum 04.03.2015, 12:55 Uhr
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