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News Kategorie: Heimkino
Heimkino

Hintergrund: Digitaler Speicher erobert das Heimkino - Terabyte-Grenze wackelt

10.03.2015 12:59 Uhr von Jochen Wieloch

Kleine und kleinste Speicherkarten für Consumer-Electronics-Geräte in der Größe eines Daumennagels sind nicht mehr wegzudenken: Egal, ob Fernseher, Blu-ray-Player, HiFi-Komponenten oder Digitalkameras, immer mehr Geräte haben neben den üblichen Schnittstellen auch Steckplätze für Speicher-Chipkarten oder USB-Anschlüsse für die handlichen Speichersticks.

Die kleinen digitalen Alltagsbegleiter haben sich längst als universelle Datenträger für Medieninhalte aller Art etabliert. Sie bringen Fotos aus der Digitalkamera und Filme aus dem Camcorder direkt auf den Fernseher, sie speichern die Lieblingsserie aus dem TV-Programm, oder sie transportieren komplette Musik- oder Bildersammlungen von einem Gerät zum anderen. Auch zur Erweiterung der serienmäßigen Speicherkapazität, beispielsweise von Smartphones, finden die leistungsfähigen Winzlinge Anwendung.

Mit acht Megabyte fing alles an

Basis für die USB-Speichersticks und die Speicherkarten ist die Flash-Memory-Technologie. Sie hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Aktuell sind die ersten Chip-Karten mit einer Kapazität von 200 Gigabyte vorgestellt worden. USB-Sticks sind bereits mit 128 Gigabyte Speicher erhältlich. Und das ist sicher noch nicht das Ende der Entwicklung, die Grenze des Terabyte-Fassungsvermögens ist nicht mehr weit entfernt. Da muten die Anfänge der Speicherkarten mit Speicherkapazitäten von gerade einmal acht Megabyte Ende der 1990er Jahre eher bescheiden an.

Mit der Speicherkapazität wächst auch die Bedeutung der Schreib- und Lesegeschwindigkeit dieser Produkte. Das derzeit höchste Schreibtempo liegt bei 30 Megabyte je Sekunde, beim Lesezugriff liegen die Geschwindigkeiten bei bis zu 90 Megabyte pro Sekunde. Dies ist besonders beim Kopieren von großen Datenmengen oder beim Schreiben von Videoinhalten für einen störungsfreien Datenaustausch von großer Bedeutung.

WLAN in Speicherkarten integriert

Seit einigen Jahren gibt es Speicherkarten mit integrierter WLAN-Funktion (Wireless LAN). Ein integrierter Wireless Access Point ermöglicht den Datentransfer zu anderen WLAN-fähigen Geräten wie Notebooks, Tablet-PCs oder Smartphones. Andere Funktionen bauen eine Internet-Verbindung über einen separaten WLAN-Router auf. Auf diese Weise können Fotos oder Videos von der Speicherkarte direkt ins Internet gestellt und beispielsweise in sozialen Netzwerken und Plattformen geteilt werden.

Ganz neu sind Karten mit NFC-Funktionalität (Near Field Communication). Um festzustellen, welche Daten und wie viel freier Speicherplatz sich auf der Speicherkarte befinden, musste man sie bisher beispielsweise in einen PC stecken. NFC-fähige Karten können einen Überblick ihres Inhalts mit einer einfachen Berührung der Karte an ein NFC-fähiges Gerät senden.

Aktuelle Marktzahlen

Die Marktdaten spiegeln den Erfolg und die Beliebtheit der Speichermedien eindrucksvoll wider. Nach Angaben der gfu (Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik) wurden im Jahr 2014 rund 20 Millionen Speicherkarten in Deutschland verkauft. Für 2015 wird mit einem Absatz von mehr als 21 Millionen Stück gerechnet (+ 5 %). Die Verkäufe von USB-Sticks stiegen im Jahr 2014 auf knapp 15,5 Millionen, für 2015 rechnet die gfu mit einer Steigerung von neun Prozent auf 16,8 Millionen Stück. Die beiden Produktbereiche werden 2015 zusammen ein Umsatzvolumen von mehr als 550 Millionen Euro erreichen.

Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
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Datum 10.03.2015, 12:59 Uhr
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