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News Kategorie: HiFi
HiFi

Vorsicht vor zu lauter Musik per In-Ear-Kopfhörer - Gesundheitliche Schäden drohen

26.03.2015 10:58 Uhr von Jochen Wieloch

Die Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité warnt davor, dass vor allem junge Menschen durch permanentes Musikhören über Kopfhörer ihre Gesundheit gefährden können.

„60 Prozent aller Smartphone-Besitzer konsumieren Musik über Kopfhörer, bei den 14- bis 29-Jährigen sind es sogar mehr als 90 Prozent. Was daran bedenklich ist: Während mobiles Musikhören immer beliebter wird, wächst das Lautstärkepotenzial der Geräte kontinuierlich. Die von der EU empfohlene 85-Dezibel-Grenze wird von nahezu allen Smartphone-Kopfhörer-Kombinationen gerissen: Mehr als 100 Dezibel (dB) sind fast die Regel, ja einige Hersteller lassen sogar einen gesundheitsgefährdenden Schalldruckpegel von mehr als 120 dB zu – wobei der Mensch bereits eine Erhöhung um 10 dB als etwa doppelt so laut wahrnimmt“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Gehör hat keinen Überlastungsschutz

Es bestehe dringender Handlungs- und vor allem Aufklärungsbedarf. Denn das menschliche Gehör besitze keinen Überlastungsschutz gegen zu viel und vor allem zu laute Beschallung. Aus diesem Grund seien besonders all jene gefährdet, ihr Gehör irreversibel zu schädigen, die den Lautstärkeregler gerne mal bis zum Anschlag aufdrehen.

„Die richtige Lautstärkedosierung ist insbesondere bei der Nutzung sogenannter In-Ear-Kopfhörer wichtig, da diese direkt vor dem Trommelfell sitzen, wo sie einen sehr hohen Schalldruck erzeugen können“, schreibt die Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité. Neben der Lautstärke spiele auch die Dauer des Musikkonsums eine entscheidende Rolle.

Ziele der Tinnitus-Stiftung

Die Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité wurde im August 2011 als gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts errichtet. Von der Überzeugung getragen, dass Tinnitus und Hörstörungen bestmöglich therapiert werden müssen und dass gleichzeitig jeder Einzelne sehr viel tun kann, um sich selbst zu schützen, hat sich die Stiftung folgende Aufgaben gesetzt: Förderung der Forschung und Wissenschaftskommunikation, Prävention sowie Sensibilisierung der Öffentlichkeit für einen achtsamen Umgang mit dem Gehör.

Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
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Datum 26.03.2015, 10:58 Uhr
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