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News Kategorie: HiFi
HiFi

Maximale Sound- Performance - Die besten Kopfhörer für Smartphones

05.04.2015 11:38 Uhr von Martin Mertens

Den richtigen Kopfhörer für unterwegs zu fi nden, ist gar nicht so leicht. Hier sind die wichtigsten Tipps, um die idealen Kopfhörer für Apple iPhone 5S, Samsung Galaxy S5 und Sony Xperia Z3 Compact & Co. auszuwählen.

Bei der Auswahl des optimalen Kopfhörers, um mit dem Smartphone unterwegs Musik zu hören, sind verschiedene Aspekte zu beachten. An erster Stelle stehen dabei die eigenen Ansprüche. Dann muss der Kopfhörer natürlich technisch zum jeweiligen Smartphone oder iPhone passen. Wir haben die wichtigsten Aspekte, auf die Sie achten sollten, zusammengestellt und verschiedene Kopfhörer an den aktuell beliebtesten Smartphones – Apple iPhone 5S, Samsung Galaxy S5 und Sony Xperia Z3 Compact – ausprobiert.

In-Ear, On-Ear oder Around-Ear

Bei der Bauform unterscheidet man In-Ear-, On-Ear- oder Around-Ear-Kopfhörer. Klanglich lassen sich mit allen Bauformen hervorragende Ergebnisse erzielen. Deshalb kommt es bei der Entscheidung für den richtigen Kopfhörer- Typ auf andere Aspekte an.

In-Ear-Kopfhörer

In-Ear-Kopfhörer sitzen im Gehörgang. Damit sie auch im Bass gut klingen, müssen die meisten Modelle hier dicht sitzen. Da Kopfbügel oder andere „Haltevorrichtungen“ bei In-Ears die Ausnahme sind, müssen sie im Gehörgang auch gleichzeitig Halt finden, um sicher zu sitzen. Daran scheiden sich die Geister: Den einen ist der leichte Druck, den fast alle In-Ears im Gehörgang erzeugen, egal, die anderen stört er so sehr, dass sie keine In- Ears mögen. Allerdings lohnt es sich, verschiedene Modelle auszuprobieren. Häufi g liegt In-Ears eine Anzahl verschiedener Ohrpasstücke bei, die sich in Größe, Form und Material unterscheiden. Dadurch hat jeder eine gute Chance, ein ihm angenehmes Ohrpassstück zu finden. Manche Modelle sind darüber hinaus so klein und leicht, dass sie auch mit wenig Druck sicher im Ohr halten. Außerdem gibt es spezielle Bauformen, die zusätzlichen Halt in der Ohrmuschel fi nden und so die Ohrpasstücke im Gehörgang von der Aufgabe, für mechanischen Halt zu sorgen, entlasten. Einige In-Ear Modelle verfügen auch über Ohrbügel oder leichte Kopfbügel. Den maximalen Komfort bieten sogenannte In-Ear-Monitore, die individuell nach einer Abformung der eigenen Gehörgänge, sogenannten Otoplastiken, gefertigt werden.

In-Ear-Kopfhörer bieten viele Vorteile: Sie sind klein und leicht und lassen sich deshalb gut transportieren. Im Ohr tragen sie kaum auf und stören nicht die Bewegungsfreiheit. Ihre winzigen Treiber, die nah am Trommelfell sitzen, benötigen wenig Leistung, so dass fast alle In-Ears problemlos am Smartphone oder an mobilen Playern betrieben werden können. Darüber hinaus schirmen sie gut gegen Umgebungslärm ab und lassen auch wenig Musik nach außen, wo die etwa Mitreisende stören könnte. Was den Syle betrifft, sind In-Ears zwar weniger zwar auffällig als die größeren On- und Around-Ears, aber auch hier gibt es unauffällige und stylische Modelle. Klanglich wie technisch ist das Angebot an In-Ears riesig. Es reicht vom Fünf-Euro-billig-Angebot bis zum maßgefertigten In-Ear Monitor mit vier Wegen und sechs Treibern für knapp 2.000 Euro. Neben konventionellen dynamischen Schallwandlern kommen in hochwertigen In-Ear Kopfhörern zunehmend Balanced-Armature-Treiber (BAT) aus der Hörgerätetechnik zum Einsatz. Manche Hersteller kombinieren auch unterschiedliche Wandler- Typen.

On-Ear Kopfhörer

Wer den leichten Druck im Gehörgang nicht mag oder seinen Mitmenschen deutlich machen will, dass er nicht gestört werden will, greift zu deutlich sichtbaren On-Ear- oder Around-Ear-Kopfhörern. On-Ears stellen guten Kompromiss für Musikliebhaber dar, die keine In-Ears mögen auf kompakte, transportable Kopfhörer Wert legen. Wie der Name schon sagt, liegen hier die Ohrpolster auf den Ohren auf. Sie fallen damit meist deutlich kleiner aus als die von ohrumschließenden Around- Ears. Ob man den Druck auf den Ohren mag oder weniger toleriert, ist auch hier einerseits individuell, andererseits hängt das aber auch vom jeweiligen On-Ear-Kopfhörer ab. Einige sitzen strammer, was entweder einem festen Halt auf dem Kopf oder dem dichten Sitz der Polster oder beidem geschuldet ist, andere sitzen lockerer. In allen Fällen sollte man darauf achten, dass die Polster sehr weich sind, da On-Ears sonst nach kurzer Tragzeit unangenehm werden können.

Tipp: Beim Ausprobieren mindestens 10 Minuten auf den Ohren lassen. Während sich bei In-Ears relativ schnell entscheidet, ob man den Sitz Ohrpassstücks toleriert, beschweren sich die Ohrmuscheln meist erst etwas später. Da On-Ear-Kopfhörer meist als „Reisekopfhörer“ konzipiert sind, lassen sich vielfach für den Transport zusammenfalten und sind technisch für den Betrieb an Smartphones und mobilen Playern ausgelegt. Technisch kommen hier fast ausschließlich dynamische Treiber zum Einsatz. Auffällig ist, dass bei preiswerten On-Ears gerne beim Kopfbügel gespart wird. Da die meisten Kopfhörer dieser Bauform leicht sind, spielt die Polsterung keine große Rolle. Allerdings sparen viele Hersteller bei der Länge der Kopfbügel. Das verschafft dem Kopfhörer zwar ein kompaktes Faltmaß, nervt aber enorm, wenn der Kopfhörer dadurch nicht richtig auf den Ohren sitzt.

Around-Ear (Over-Ear) Kopfhörer

Bei Around-Ear-Kopfhörern liegen die Polster nicht auf den Ohren, sondern um die Ohren herum auf dem Kopf auf. Die empfi ndlichen Ohren bleiben im Idealfall unberührt. Da die Polster groß ausfallen, verteilen sie den Anpressdruck auf eine große Fläche, was zusätzlich für einen hohen Komfortfaktor sorgt. Durch die meist große Bauform sind häufi g auch die Kopfbügel breit und weich gepolstert. Dafür lassen sich Around-Ear Kopfhörer am wenigsten verstecken, sowohl auf dem Kopf als auch im Reisegepäck. Auch Around-Ear-Kopfhörer sollte man ausprobieren. Passen die Ohren hinein? Drückt der Kopfbügel? Wie verhalten sich die Kopfhörer bei schnellen Kopfbewegungen? Around-Ear-Kopfhörer stellen die am weitesten verbreitete Bauform von Kopfhörern dar. Entsprechend werden sie in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt. Auch kommen ganz verschiedene Technologien zum Einsatz, so dass man hier am stärksten aufpassen muss, ob sich der Kopfhörer auch zum Betrieb am iPhone oder Smartphone eignet. Die Auswahl an Modellen, Passformen und Designs ist riesig.

Mechanische Geräusche

Bei allen Kopfhörer-Bauformen sollte man darauf achten, welche mechanischen Geräusche über den Kopfhörer übertragen werden. Bei In-Ear-Kopfhörern spielen Kabelgeräusche die größte Rolle. Die können von der Reibung des Kabels an Ohren, Kopf oder Kleidung herrühren oder von der Verbindung zwischen Kabel und Kopfhörer. Hier gilt wie immer: möglichst ausprobieren. Pauschale Aussagen, welche Kabelummantelung gut ist, lassen sich nicht treffen. Bei einigen In-Ears kann man mit der Kabelführung experimentieren: nach unten oder über die Ohren. Die meisten Modelle sind auf eine Art der Kabelführung festgelegt. Bei On- und Around-Ear-Kopfhörern kommen Geräusche durch die Gehäuseschalen und den Kopfbügel dazu. Bei manchen Modellen überträgt sich eine Berührung der Gehäuse ungebührlich laut auf die Ohren – lästig, wenn man irgendwo anstößt, im Winter ein Kapuze über den Kopf samt Kopfhörer zieht oder man im Fall von Bluetooth-Kopfhörern Tasten am Gehäuse betätigt. Aber auch Verstell- oder Klappmechaniken des Kopfbügels können beim Tragen störende Geräusche verursachen. Wer beim Laufen oder Radfahren Kopfhörer trägt (das ist nicht verboten, aber man muss gewährleisten, dass man noch genug vom Verkehrsgeschehen mitbekommt), sollte darüber hinaus noch prüfen, ob sich im Kopfhörer störende Windgeräusche bemerkbar machen.

Bauweisen – offene und geschlossene Kopfhörer

Die meisten in Kopfhörern verwendeten Schallwandler strahlen Schall in zwei Richtungen ab: zum Ohr und in die Gegenrichtung, nach außen. Der Schall nach außen kann von einem geschlossenen Gehäuse aufgefangen werden. Im Idealfall dringt nichts davon in die Umwelt. Man spricht von geschlossenen Kopfhörern. Sie haben den Vorteil, dass man seine Mitmenschen wenig mit der eigenen Musik beglückt. Dazu kann man durch eine geeignete Konstruktion der Gehäuse eine präsente Basswiedergabe erzielen. Die meisten Kopfhörer für den mobilen Einsatz am Smartphone sind deshalb geschlossene Konstruktionen. Sind die Gehäuseschalen nach außen schalldurchlässig, spricht man von offenen Systemen. Offene Kopfhörer fi ndet man meist bei solchen für den Heimeinsatz oder im Studio, wo sie gerne zum Mastering herangezogen werden. Beim Recording kommen geschlossene Systeme zum Einsatz, da der Schall aus den Kopfhörern ja nicht wieder vom Mikrofon eingefangen werden darf und so ggf. Rückkopplungen erzeugt. Viele Menschen, die berufl ich oder privat viel mit Kopfhörern hören, bevorzugen offene Systeme. Das hat weniger klangliche Gründe. Bei langem Musikhören über Kopfhörer empfi nden viele Hörer offene Systeme als angenehmer, da sie auch mehr Schall von außen „reinlassen“ – sei es die Stimme des Kollegen im Studio oder die Haustürklingel der heimischen Wohnung. Für den mobilen Einsatz sind offene Systeme nicht so geeignet. Lassen die Kopfhörerschalen einen Teil des Schalls nach außen, spricht man von halboffenen Systemen. Die Einsatzbereiche entsprechen im Wesentlichen denen von offenen Systemen.

Headset-Funktion/Fernbedienung

Kommt während der Musikhörens per Smartphone ein Anruf rein, möchte man sich nicht den Kopfhörer vom Kopf reißen und nach dem Smartphone ngern müssen. Deshalb sollte der ideale Smartphone-Kopfhörer mindestens eine Headset-Funktion aufweisen. Dazu haben die meisten Kopfhörer eine Fernbedienung mit eingebautem Mikrofon im Zuleitungskabel integriert. Man unterscheidet hier zwischen Ein-Knopf- und Drei-Knopf-Fernbedienungen. Der Klinkenstecker zum Anschluss ans Smartphone ist dann vierpolig ausgelegt. Die Ein-Tasten-Fernbedienung erlaubt es in der Regel, durch Drücken des Knopfes einen ankommenden Anruf anzunehmen oder ein Gespräch zu beenden. Ja nach Smartphone sind auch weitere Funktionen möglich. So wird bei einigen Modellen die zuletzt angewählte Rufnummer angewählt, wen man den Knopf länger gedrückt hält.

Welche Funktionen möglich sind, liegt an der jeweiligen Kopfhörer-Smartphone-Kombination. Eine Drei-Tasten-Fernbedienung erlaubt es in der Regel zusätzlich die Wiedergabelautstärke einzustellen und die Musikwiedergabe zu steuern – zumindest der Titelsprung in beide Richtungen sollte drin sein. Was genau geht, hängt wieder von der Kopfhörer/Smartphone Kombination ab. Prinzipiell unterscheiden sich die Kodierungen bei Android-Smartphones wie dem Samsung Galaxy 5S und dem Sony Xperia Z3 Compact gegenüber den Apple Modellen wie dem iPhone S5. Anrufannahme und Auflegen funktionieren fast immer; um weitere Funktionen benutzen zu können, muss man aber nachgucken, für welche Smartphones die Kopfhörer ausgelegt sind. Einige Hersteller bieten umschaltbare Fernbedienungen an, anderen bieten das gleiche Kopfhörermodell sowohl für Android als auch für Apple an.

Anschluss

Smartphones verfügen allgemein über einen Kopfhöreranschlüsse für 3,5-Millimeter-Stereo-Klinkenstecker. Der Klinkenstecker ist normalerweise 3-polig, d.h. man sieht drei Kontaktbereiche aus Metall. Kopfhörer, die weitere Funktionen, etwa eine Headset-Funktion oder eine eingebaute Kabelfernbedienung haben, sind dagegen 4-polig. 3-polige Klinkenstecker passen fast immer. Ob die Zusatzfunktionen des Kopfhörers am eigenen Handy funktionieren, muss man nachlesen oder beim Händler erfragen. Wer seinen Kopfhörer auch an der heimischen HiFi-Anlage nutzen will, benötigt meist einen Adapter auf die größeren 6,3-Millimeter-Klinkenstecker. Die liegen den meisten Kopfhörern gleich bei. Auch Flugzeugadapter für die hier übliche 3,5-Millimeter-Doppelklinke sind ein nützliches Zubehör, wenn man in Flieger die eigenen Kopfhörer benutzen möchte.

Impedanz

Die Impedanz, oder zu Deutsch der Nennscheinwiderstand gibt an, welchen elektrischen Widerstand der Kopfhörer der Quelle, also dem Smartphone, entgegensetzt. Da Smartphones aufgrund ihres Akkubetriebs nur eine vergleichsweise niedrige Signalspannung bereitstellen können, sollte die Impedanz des Kopfhörers möglichst niedrig sein, damit man höhere Lautstärken erzielen kann. Praxisgerechte Werte liegen zwischen 8 und 32 Ohm.

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad gibt darüber Auskunft, wie laut der Kopfhörer bei einer gegebenen Spannung spielt. Er wird in Dezibel (dB) angegeben. Hier gilt: Je mehr, desto besser. Für den Betrieb am Smartphone sind 100 dB (Dezibel) und mehr empfehlenswert. Bei Kopfhörern mit geringer Impedanz darf der Wirkungsgrad auch geringer sein.

Noise-Cancelling

Wer seine Musik trotz lauter Umgebung in Ruhe genießen will, sollte sich Kopfhörer mit einem aktiven Noise-Cancelling-System anschaffen. Kleine Mikrofone nehmen von außen ankommenden Schall auf. Die Elektronik im Kopfhörer generiert den passenden Antischall, so dass sich Lärm und Antilärm aufheben und am Ohr Ruhe herrscht. Das Tolle: Bei vielen Modellen funktioniert das Ganze auch ohne Musik. Umgebungslärm wird ausgelöscht und man hat einfach Ruhe – etwa zum Dösen und Schlafen. Der Nachteil: Die Elektronik benötigt Strom. Ohne vollen Akku oder Batterie gibt es keine Ruhe. Noise-Cancelling-Kopfhörer gibt es als In-Ears, On-Ears und Around- Ears.

Bluetooth

Bluetooth ist ein Standard zur kabellosen Signalübertragung. Das Tolle ist: So gut wie jedes Smartphone verfügt über eine Bluetooth-Schnittstelle. Mit einem passenden Bluetooth-Kopfhörer kann eine kabellose Verbindung hergestellt werden, die bis zu zehn Metern Reichweite funktioniert. Einen Unterschied zwischen Apple- und Android-Welt gibt es hier nicht. Allerdings versucht Apple seit geraumer Zeit, sein Airplay zu etablieren und damit mal wieder ein eigenes Süppchen zu kochen. Smartphone und Bluetooth-Kopfhörer werden einmal „gepairt“ und fi nden sich danach immer wieder automatisch. Noch einfacher geht es, wenn Smartphone und Kopfhörer über die neue Near Field Connectivity (NFC) verfügen. Dann entfällt sogar das Pairing. Die Geräte müssen nur einmal kurz mit ihren NFCKontaktstellen aneinandergehalten werden. Bluetooth unterstützt nicht nur die Musikübertragung zum Kopfhörer, auch die Headset Funktion, um über den Kopfhörer zu telefonieren, und die Steuerung der Musikwiedergabe ist über die allermeisten Bluetooth Kopfhörer möglich.

Martin Mertens
Autor Martin Mertens
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Datum 05.04.2015, 11:38 Uhr
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