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News Kategorie: Heimkino
Heimkino

Die Trends der IFA 2015 (3): Dreidimensionale Klänge erobern das Heimkino

24.08.2015 11:00 Uhr von Jochen Wieloch

Vor mehr als zwei Jahren begann der Kino-Ton den Luftraum zu erobern: Dolby hatte den klassischen Kino-Sound mit seiner Multikanal-Technik für rechts, links, Mitte und Surround um die Höhendimension erweitert.

Als Dolby Atmos hielt die Technik Einzug in die Kinosäle, seit einigen Monaten ist sie auch als Ausstattungsmerkmal von Heimkino-Receivern im Wohnzimmer zu haben.

Dolby Atmos, DTS:X und Auro 3D

Inzwischen hat Dolby Atmos Konkurrenz bekommen – etwa von DTS:X, einem System des anderen großen Anbieters von Kino-Tonsystemen, und von Auro 3D, einem in Belgien entwickelten Verfahren für 3D-Sound. Die IFA vom 4. bis zum 9. September wird viele neue Heimkino-Receiver und -Verstärker zeigen, die all diese Formate unterstützen.

Wozu braucht man die Höhendimension überhaupt? Natürlich für cineastische Effekte: Hubschrauber oder lärmende Vögel, die eine virtuelle Schleife über die Köpfe der Zuschauer hinweg fliegen, verleihen dem Kino-Erlebnis die Würze. Aber das ist nur die halbe Wahrheit über den 3D-Klang: Erst die Abbildung der Höhe macht die Illusion vom natürlichen Hören wirklich komplett.

Das lässt sich leicht demonstrieren – mit einer geeigneten Mehrkanal-Aufnahme, die auch Lautsprecher unter der Hörraum-Decke ansteuert. Sie platziert nicht nur den Glockenschlag einer entfernten Turmuhr in die richtige Höhe. Sie verleiht auch den Umgebungsgeräuschen, etwa Verkehrslärm oder Stimmengewirr, das natürliche Volumen.

Kopfhörer für 3D-Sound

Sogar erste Kopfhörer können schon 3D-Sound wiedergaben. Dazu brauchen sie allerdings geeignete elektronische Unterstützung, die den 3D-Eindruck auf virtuelle Weise erzeugt. Das Fraunhofer Institut IIS in Erlangen, das maßgeblich an der Ent-wicklung des MP3-Verfahrens beteiligt war, führt seine 3D-Lösung für die Kopfhörer-Wiedergabe in der Innovationshalle IFA TecWatch vor.

Lautsprecher, die über W-LAN oder Bluetooth Funkkontakt mit ihren Zuspielern pflegen, zählen zu den IFA-Trendprodukten für den guten Ton. Es gibt sie in unzähligen Varianten: Manche setzen nur auf eine der beiden Funktechniken, andere unterstützen beide. Als Musikquellen für die drahtlose Übertragung kommen NAS- Festplatten, Computer, Tablet-PCs, mobile Musikplayer und Smartphones in Frage.

Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
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Datum 24.08.2015, 11:00 Uhr
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