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News Kategorie: HiFi
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Der perfekte Sommer-Kopfhörer für draußen: So finden Sie den idealen Begleiter für Ihr Smartphone

06.07.2015 10:57 Uhr von Martin Mertens

Den richtigen Kopfhörer für unterwegs zu finden, ist gar nicht so leicht. Hier sind die wichtigsten Tipps, um die idealen Kopfhörer für Apple iPhone 6, Samsung Galaxy S6, LG G4 & Co. auszuwählen.

Bei der Auswahl des optimalen Kopfhörers, um mit dem Smartphone unterwegs Musik zu hören, sind verschiedene Aspekte zu beachten. An erster Stelle stehen dabei die eigenen Ansprüche. Dann muss der Kopfhörer natürlich technisch zum jeweiligen Smartphone oder iPhone passen. Wir haben die wichtigsten Aspekte, auf die Sie achten sollten, zusammengestellt und verschiedene Kopfhörer an den aktuell beliebtesten Smartphones – Apple iPhone 5S, Samsung Galaxy S5 und Sony Xperia Z3 Compact – ausprobiert.

In-Ear, On-Ear oder Around-Ear

Bei der Bauform unterscheidet man In-Ear-, On-Ear- oder Around-Ear-Kopfhörer. Klanglich lassen sich mit allen Bauformen hervorragende Ergebnisse erzielen. Deshalb kommt es bei der Entscheidung für den richtigen Kopfhörer- Typ auf andere Aspekte an.

In-Ear-Kopfhörer sitzen im Gehörgang. Damit sie auch im Bass gut klingen, müssen die meisten Modelle hier dicht sitzen. Da Kopfbügel oder andere „Haltevorrichtungen“ bei In-Ears die Ausnahme sind, müssen sie im Gehörgang auch gleichzeitig Halt finden, um sicher zu sitzen. Daran scheiden sich die Geister: Den einen ist der leichte Druck, den fast alle In-Ears im Gehörgang erzeugen, egal, die anderen stört er so sehr, dass sie keine In- Ears mögen. Allerdings lohnt es sich, verschiedene Modelle auszuprobieren. Häufi g liegt In-Ears eine Anzahl verschiedener Ohrpasstücke bei, die sich in Größe, Form und Material unterscheiden.

Dadurch hat jeder eine gute Chance, ein ihm angenehmes Ohrpassstück zu finden. Manche Modelle sind darüber hinaus so klein und leicht, dass sie auch mit wenig Druck sicher im Ohr halten. Außerdem gibt es spezielle Bauformen, die zusätzlichen Halt in der Ohrmuschel fi nden und so die Ohrpasstücke im Gehörgang von der Aufgabe, für mechanischen Halt zu sorgen, entlasten. Einige In-Ear Modelle verfügen auch über Ohrbügel oder leichte Kopfbügel. Den maximalen Komfort bieten sogenannte In-Ear-Monitore, die individuell nach einer Abformung der eigenen Gehörgänge, sogenannten Otoplastiken, gefertigt werden.

Klein und leicht

In-Ear-Kopfhörer bieten viele Vorteile: Sie sind klein und leicht und lassen sich deshalb gut transportieren. Im Ohr tragen sie kaum auf und stören nicht die Bewegungsfreiheit. Ihre winzigen Treiber, die nah am Trommelfell sitzen, benötigen wenig Leistung, so dass fast alle In-Ears problemlos am Smartphone oder an mobilen Playern betrieben werden können. Darüber hinaus schirmen sie gut gegen Umgebungslärm ab und lassen auch wenig Musik nach außen, wo die etwa Mitreisende stören könnte.

Was den Syle betrifft, sind In-Ears zwar weniger zwar auffällig als die größeren On- und Around-Ears, aber auch hier gibt es unauffällige und stylische Modelle. Klanglich wie technisch ist das Angebot an In-Ears riesig. Es reicht vom Fünf-Euro-billig-Angebot bis zum maßgefertigten In-Ear Monitor mit vier Wegen und sechs Treibern für knapp 2.000 Euro. Neben konventionellen dynamischen Schallwandlern kommen in hochwertigen In-Ear Kopfhörern zunehmend Balanced-Armature-Treiber (BAT) aus der Hörgerätetechnik zum Einsatz. Manche Hersteller kombinieren auch unterschiedliche Wandler- Typen.

On-Ear Kopfhörer

Wer den leichten Druck im Gehörgang nicht mag oder seinen Mitmenschen deutlich machen will, dass er nicht gestört werden will, greift zu deutlich sichtbaren On-Ear- oder Around-Ear-Kopfhörern. On-Ears stellen guten Kompromiss für Musikliebhaber dar, die keine In-Ears mögen auf kompakte, transportable Kopfhörer Wert legen. Wie der Name schon sagt, liegen hier die Ohrpolster auf den Ohren auf. Sie fallen damit meist deutlich kleiner aus als die von ohrumschließenden Around-Ears.

Ob man den Druck auf den Ohren mag oder weniger toleriert, ist auch hier einerseits individuell, andererseits hängt das aber auch vom jeweiligen On-Ear-Kopfhörer ab. Einige sitzen strammer, was entweder einem festen Halt auf dem Kopf oder dem dichten Sitz der Polster oder beidem geschuldet ist, andere sitzen lockerer. In allen Fällen sollte man darauf achten, dass die Polster sehr weich sind, da On-Ears sonst nach kurzer Tragzeit unangenehm werden können.

Tipp: Beim Ausprobieren mindestens 10 Minuten auf den Ohren lassen. Während sich bei In-Ears relativ schnell entscheidet, ob man den Sitz Ohrpassstücks toleriert, beschweren sich die Ohrmuscheln meist erst etwas später. Da On-Ear-Kopfhörer meist als „Reisekopfhörer“ konzipiert sind, lassen sich vielfach für den Transport zusammenfalten und sind technisch für den Betrieb an Smartphones und mobilen Playern ausgelegt. Technisch kommen hier fast ausschließlich dynamische Treiber zum Einsatz. Auffällig ist, dass bei preiswerten On-Ears gerne beim Kopfbügel gespart wird.

Da die meisten Kopfhörer dieser Bauform leicht sind, spielt die Polsterung keine große Rolle. Allerdings sparen viele Hersteller bei der Länge der Kopfbügel. Das verschafft dem Kopfhörer zwar ein kompaktes Faltmaß, nervt aber enorm, wenn der Kopfhörer dadurch nicht richtig auf den Ohren sitzt.

Martin Mertens
Autor Martin Mertens
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Datum 06.07.2015, 10:57 Uhr
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