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News Kategorie: mobile Devices
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TV mit dem Tablet und Smartphone – so gehts

08.07.2015 09:36 Uhr von Robert Glückshöfer

Ob zu Hause im Garten, an der Bushaltestelle, am Badesee oder im Urlaub am Strand: Die Lieblingsserie, den Abend-Krimi oder das Länderspiel verpasst man nur ungern. Mit Tablet oder Smartphone hat fast jeder die geeignete technische Plattform dabei, um Live-Fernsehen zu empfangen. Neben kleinen DVB-T-Adaptern gibt es noch andere Möglichkeiten, um sogar Kabel- und Satellitenfernsehen auf den mobilen Begleitern zum Leben zu erwecken. Auch die Stromleitung oder das Internet transportieren die TV-Signale auf die Bildschirme.

Aufsteck-Antennen

Apples Lightning-Connector oder die Micro- USB-Buchsen an Android- Geräten eignen sich wunderbar, um kleine Adapter mit DVB-T-Antennen anzudocken. Den erforderlichen Strom zweigen sich die Mini-Empfänger vom jeweiligen Mobilgerät ab. Das digitale Über- allfernsehen ist in Deutschland inzwischen so gut wie flächendeckend zu empfangen. In den Großstädten pflückt man per Antenne rund 30 öffentlich-rechtliche und private Kanäle vom Himmel, in ländlicheren Regionen muss man sich mit den Ablegern von ARD und ZDF zufriedengeben. Ab dem kommenden Jahr hält hierzulande der DVB-T2-Standard Einzug, mit dem auch hoch- auflösende Programme digital-terrestrisch verbreitet werden können. DVB-T2 nutzt den effizienteren HEVC/H.265-Codec, die bisherigen DVB-T-Empfänger werden dann unbrauchbar. Achten Sie beim Kauf eines DVB- T-Sticks für Ihr Tablet oder Smartphone also darauf, dass dieser schon fit für die Zukunft ist. Dies ist leider noch nicht bei allen Adaptern der Fall.

Adapter-Lösung für Apple

Der riesige Zubehör-Handel für Apple-Produkte hält natürlich diverse DVB-T- Empfänger bereit, um aktuelle und ältere iPads und iPhones in einen tragbaren Fernseher zu verwandeln. Elgato hat unter anderem den rund 60 Euro teuren EyeTV Mobile im Sortiment, der sowohl mit Mini-Teleskopantenne als auch mit Antenne mit Magnetfuß und abnehmbarem Saugnapf ausgeliefert wird. Die Installation ist in wenigen Minuten abgeschlossen und verläuft auch bei den Modellen anderer Hersteller nahezu identisch.

DVB-T-Sticks für Android

Bei Android-Smartphones und -Tablets wird der Adapter mit DVB-T-Antenne in der Micro-USB-Buchse eingesteckt. Achtung, diese Lösungen setzen in der Regel eine neuere Android-Version und USB-OTG-Unterstützung voraus. Werfen Sie im Zweifel einen Blick auf die Internetseite des Stick-Anbieters, viele Hersteller listen hier alle kompatiblen Mobilgeräte auf. Der Funktionsumfang der Fernseh-Apps ist fast immer identisch. Ein EPG ist Standard, ebenso eine übersichtliche Kanalliste. Als Komfortmerkmal ist es im Normalfall möglich, das laufende TV-Programm anzuhalten (Time-Shift) und zudem dauerhaft zu archivieren.

DVB-T-Empfang über eigenen Hotspot

Digitales Fernsehen bietet zwar eine deutlich bessere Bildqualität als der analoge Vorgänger, hat aber einen kleinen Nachteil: Entweder die Empfangsleistung reicht für ein TV-Bild aus, oder das Display bleibt dunkel. Eine Kompromisslösung wie früher mit rauschenden und gestörten Aufnahmen gibt es nicht mehr. Deshalb sollte man sich speziell in Gebäuden darum bemühen, die Antenne optimal zu platzieren, und das ist in unmittelbarer Fensternähe oder sogar außerhalb auf der Fensterbank oder der Terrasse. Das Sofa oder der Sessel stehen hiervon in der Regel jedoch ein ganzes Stück entfernt, und nur die allerwenigsten nehmen es in Kauf, sich stundenlang ans Fenster zu stellen oder dort den Fernsehnachmittag auf einem unbequemen Küchenstuhl zu verbringen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, das Tablet und den TV-Empfänger samt Antenne räumlich voneinander zu trennen. Mit dem EyeTV W bietet Elgato eine pfiffige Hotspot-Lösung an. Die 44 Gramm leichte Box mit den Maßen 64 x 16 x 42 Millimeter kann im Umkreis von bis zu zehn Metern vom Tablet hingelegt werden und überträgt die per Antenne empfangenen Programme via eigenes WLAN zum Mobilgerät. In der Praxis heißt das: Der Zuschauer lümmelt sich samt iPad auf dem Sofa, EyeTV schlummert auf der Fensterbank. Den nötigen Saft bezieht der Hotspot über seinen integrierten Akku, der bis zu vier Stunden am Stück durchhält und über ein Micro-USB-Kabel geladen wird. Praktisch: TV-Empfang ist mit der rund 65 Euro teuren Lösung sowohl mit dem Betriebssystem iOS als auch Android möglich.

Mobiles Kabel- und Satellitenfernsehen

Eine deutlich größere Sendervielfalt als DVB-T liefern Kabel- und Satellitenfernsehen. Bei diesen Empfangswegen kann man aus dreistelligen Programmzahlen auswählen. Der Hersteller PCTV hat die externe Broadway-Box im Sortiment, und zwar die Broadway Triple HD 292 für den Empfang von DVB-C, DVB-T2 und DVB-T sowie die Broadway HD-S2 für Satelliten-TV (beide rund 180 Euro). Das schwarz-weiße Kistchen wird wahlweise mit einer DVB-T-Antenne, dem Kabel- oder Sat-Anschluss oder einer Settop-Box sowie dem Heimnetzwerk per Kabel oder WLAN verbunden. Außerhalb des Hauses gelingt der Zugriff auf Broadway über einen Wi-Fi-Hotspot oder eine 3G/LTE-Verbindung mittels iPad und iPhone (ab iOS 5) oder Android-Tablet (ab Android 4.0.3). Neben Live-Fernsehen über den Web-Browser können TV-Sendungen auch aufgezeichnet und damit zu einem späteren Zeitpunkt angeschaut werden. Bei Live-TV- Streaming über das Internet benötigt man mindestens eine Upstream-Geschwindigkeit von 256 kbit/s. Mitbewerber Elgato schickt mit dem EyeTV Netstream 4Sat bzw. dem EyeTV Netstream 4C zwei jeweils knapp 200 Euro teure Lösungen ins Rennen, mit denen ebenfalls Satelliten- und Kabelfernsehen auf Smartphones und Tablets mit iOS oder Android befördert werden. Unverschlüsselte Sender lassen sich in HD-Auflösung über die bereits vorgestellte EyeTV-App anschauen. Die Verteilung der Signale erfolgt dabei per WLAN. Der Sat-Tuner gestattet es, auf verschiedenen Geräten bis zu vier Programme gleichzeitig zu sehen und aufzunehmen.

Sat-TV per Stromleitung aufs Tablet

Die Deutschen lieben Satelliten-Fernsehen. Hier fallen, abgesehen von einem „HD+“- Abo für die hochauflösenden Privatsender, keine monatlichen Gebühren an und die Pro- grammauswahl ist riesig. Was man zunächst kaum für möglich hält: Sat-TV lässt sich auf Tablets mit iOS- und Android-Betriebssystem transportieren, und die heimische Stromleitung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Über diese werden nämlich die Fernsehsignale weitergeleitet. Im dLAN TV SAT Multituner Kit von Devolo ist abgesehen von einem zweiten dLAN-Adapter und einem WLAN-Router alles enthalten, was man für das Vorhaben benötigt. Im ersten Schritt wird der TV SAT Multituner mit dem LNB der Sat-Schüssel und einer Steckdose verbunden. Der integrierte Twin-Tuner erlaubt die Wiedergabe von zwei unterschiedlichen Sendern. Der dLAN-Adapter – das Verfahren, Datenpakete über die Stromleitung zu schicken, wird bei anderen Herstellern auch mit Powerline bezeichnet – kommt in eine freie Steckdose und wird per Netzwerkkabel mit dem Multituner verbunden. Jetzt wandert das Satellitensignal mit unverschlüsselten Sendern über die Stromleitung und kann an einer beliebigen Stelle im Haus mit einem zweiten Adapter abgegriffen werden. Ein WLAN-fähiger Router macht das TV-Signal jedem Tablet und Smartphone mit iOS oder Android zugänglich. Dazu muss lediglich die App „dLAN TV Sat“ installiert werden. Die nächsten Installationsschritte zeigen Ihnen unsere Screenshots. Das dLAN TV SAT Multituner Kit kostet rund 230 Euro.

Autor Robert Glückshöfer
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Datum 08.07.2015, 09:36 Uhr
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