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News Kategorie: TV
Samsung

Hintergrund: High Dynamic Range (HDR) - Was ist das eigentlich?

07.07.2016 10:57 Uhr von Jochen Wieloch

Lebensechte Bilder dank brillanter Bildqualität – moderne TVs mit hochauflösenden UHD-Displays ermöglichen farbintensive, detailreiche Bilder für ein besonders realistisches Bilderlebnis.

Eine besonders viel versprechende und viel diskutierte Technologie, um dieses zu erreichen, ist High Dynamic Range – kurz HDR. Doch welche Vorteile bietet HDR in der Praxis und woran erkennen Käufer, ob ein TV HDR unterstützt? Samsung klärt auf.

Bestmögliches Seherlebnis

Bei HDR ist es ähnlich wie bei anderen TV-Standards oder Technologien, die Einzug in den Markt halten – um dem Nutzer das bestmögliche Seherlebnis durch brillante Bildqualität zu bieten, arbeiten verschiedene Industriebereiche Hand in Hand: Kameras fangen ein immer besseres Videobild ein; Produktionsstudios bearbeiten bei den Bildern ganz gezielt Helligkeit, Kontrast, Farben und einzelne Highlights; Anbieter von Inhalten erarbeiten geeignete Lösungen, um alle Bildinformationen standardisiert verarbeiten zu können. Und auch TV-Hersteller nutzen technische Standards und Algorithmen, um die bestmöglichen Displays anbieten zu können. Denn das Bild, das der Zuschauer sieht, ist nur so gut wie das schwächste Glied in dieser Produktionskette.

Es gibt bereits viele Technologien, um die Bildqualität von Inhalten zu optimieren. Eine davon ist Ultra HD (auch 4K genannt). Dank Ultra HD können mehr Pixel dargestellt werden als bei Full HD, das Bild wird also feiner aufgelöst und besteht aus vielmehr einzelnen Bildpunkten, dadurch entsteht ein deutlich schärferes Bild mit mehr Details. Mittels HDR soll die Bildqualität noch einmal deutlich gesteigert werden. HDR – also ein „hoher dynamischer Kontrastumfang“ – umfasst neben dem Farbspektrum, Kontrastwerten und der Helligkeit eine Vielzahl von Bildinformationen, die dafür sorgen, dass Inhalte realistisch dargestellt werden.

Die Grenze von 100 Nits fällt

HDR hat auch positive Auswirkungen auf die Helligkeitsdarstellung von TVs. Viele bisherige Displaytechnologien konnten die Grenze von 100 Nit Helligkeit nicht überschreiten – ein Relikt aus der Ära der Röhrenfernseher. Somit verschwanden schon in der Produktion viele Bilddetails in dunklen Bereichen oder konnten aufgrund einer kleineren Farbpalette nicht vollständig transportiert werden. Mit Einzug der LED-Technologie wurde unter anderem die Lichtdurchlässigkeit verbessert, das Bild wurde nicht nur heller, es konnten auch deutlich mehr Farben dargestellt werden. Mit HDR geht man noch einen Schritt weiter, sodass das aufgenommene Originalbild nahezu ohne Qualitätsverluste auf einem HDR-fähigen Fernseher dargestellt werden kann.

In der Praxis heißt das: Die angezeigten Weiß- und Schwarzwerte sind mittlerweile viel intensiver und decken ein größeres Spektrum ab: Weiß wirkt noch weißer und Schwarz wirkt noch schwärzer. Auch die Farbpalette ist breiter, sodass Farben noch detaillierter abgestuft und dargestellt werden können. Die bisherige Farb- und Kontrastdarstellung, Standard Dynamic Range (SDR), wird zukünftig flächendeckend von High Dynamic Range abgelöst.

Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
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Datum 07.07.2016, 10:57 Uhr
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