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Kategorie: Aktivlautsprecher

Einzeltest: Audioengine A5+


Tellerand

9352

Ich sehe mich ja nun täglich überall im Internet um, um neue, interessante Dinge für Computer-Audio-Freunde aufzustöbern. Und immer wieder stößt man da auf Lautsprecher der amerikanischen Marke Audio Engine. Da muss doch was dran sein ...

Peripherie:


 Apple MacBook Pro, OSX 10.8.3, Sonic Studio Amarra
 Apple MacBook Pro, Arch Linux, Music Player Daemon
 2 x Intel-i3-PC, Windows 7, JRiver Media Center 19, JPLAY (Hybernate-Modus)
 Request Audio „The Beast“
 D/A-Wandler: Audio Engine D1 Primare NP30
 USB-Kabel Audioquest Diamond DBS
 iPod-Kabel Audioquest Forest
 Netzwerkkabel Audioquest Diamond
 Netzleiste Phonosophie


Gerade in Übersee sind Audio- Engine-Lautsprecher eine echte Hausnummer. Auf den Desktops der lieben Kollegen im Ausland stehen sie jedenfalls ganz oft. Vor ein paar Monaten hatte ich schon einen sehr netten Audio-Engine-DAC auf dem Tisch, jetzt sind’s endlich mal Lautsprecher. Das ist ja schließlich die Produktgattung, für die die Amerikaner bekannt geworden sind. Die Dinger sehen auch wirklich nett aus. An eine dicke, fette High-End-Anlage gehören sie freilich nicht, aber der anspruchsvolle Desktop- Musikhörer sucht ja doch nach einer hübschen und das Ohr befriedigenden Lösung. Die A5+ sehen doch nach den passenden Lautsprechern für diese Leute aus. Sie sind fein verarbeitet, bringen ein stattliches Gewicht auf die Waage und schaffen durchaus so viel Vertrauen, dass man sie auch im Wohnzimmer anstatt bloß auf dem Schreibtisch betreiben möchte. Ein Verstärker wird zum Betrieb nicht benötigt, denn der ist bereits eingebaut. Eine der beiden Boxen ist aktiv, die andere wird von ihr mit versorgt. Das Konzept kennt man, und es ist ja auch nichts dagegen zu sagen. Das Set passt ganz wunderbar zum kompakten und ziemlich nett gemachten Desktop- DAC D1, den ich noch auf dem Schreibtisch hatte und natürlich für diesen Test einsetzen musste. Quellgeräte werden per Cinch angeschlossen, wer einen kleinen, mobilen Player betreiben will, findet hinten noch einen Klinkeneingang. Der Hochtöner sitzt in einem kleinen Horn, das den Frequenzgang ganz obenrum noch korrigiert, durch seine dezentrale Anordnung auf der Frontplatte werden zudem wirkungsvoll Beugungseffekte, die durch Schallreflexionen an den Gehäusekanten entstehen, minimiert. Sein Partner für den Tiefmitteltonbereich hat eine Kevlarmembran und ist in dieser Form auch nur in Audio-Engine-Lautsprechern zu finden. Steif genug für einen kräftigen Antritt und überzeugende Mitten ist er auf jeden Fall. Hinzu kommt, dass beide Chassis auf anständige Verstärkerelektronik setzen können. Da ist nicht etwa ein Chip-Amp drin, sondern ordentlich gemachte Class-A/B-Verstärker, das macht alles irgendwie Sinn. Man kapiert jedenfalls schnell, warum so viele Leute das gut finden. 

Preis: um 420 Euro

Audioengine A5+


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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 22.05.2014, 10:07 Uhr
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