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Kategorie: Aktivlautsprecher

Usertest: Elac AM180


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Anschluss/Inbetriebnahme Problemlos - egal ob analog oder digital angesteuert, einfach \"plug and play\", sofern es sich um eine qualitativ gute Quelle handelt. Vorsicht bei qualitativ minderwertigen Signalquellen (z.B. Kopfhörerausgängen bei Mobilgeräten): durch die hohe Empfindlichkeit der Eingänge der Lautsprecher kann es hier ziemlich rauschen. Ausstattung/Bedienung Die Filter zur Ortsanpassung erlauben es, die Lautsprecher auf den Einsatzbereich und die Aufstellungsvariante hin fein-zu-tunen und man sollte damit in jedem Fall herumprobieren, bis man die optimale Variante gefunden hat. Eine weitere Optimierung wäre ein Funk-Modul zur digitalen Datenübertragung ohne Kabel (siehe Dynaudio Ceo), gerne auch als externer Nachrüst-Satz. Dies würde die Einsatz-Bandbreite nochmal erhöhen. Klang: Im direkten Vergleich mit den Elac AM150 fällt sofort auf, dass der Mehrpreis mehr als gerechtfertigt ist. Die AM180 spielt viele Klassen besser, wie von teureren Elac Modellen gewohnt, transparent, analytisch, leichtfüssig aber dennoch mit Kraft. Im Vergleich zu passiven, weitaus teureren Lautsprechern (z.B. Elac CL330.2, Stückpreis höher als hier das Paar) merkt man vor allem den Vorteil, durch das aktive Konzept: der Aufwand an Elektronik, damit eine CL330 klanglich absetzen kann, ist enorm hoch.

Wer nicht viele tausende Euro in Verstärkerelektronik investiert, hat mit der AM180 wahrscheinlich den besser klingenden, unproblematischeren Lautsprecher. Als weiteren Verglich habe ich dann auch mit der mehr als doppelt so teuren, aktiven Dynaudio Xeo5 herangezogen. Hier kommt es ganz auf die Art der Musik und die persönlichen Vorlieben an. Die AM180 spielt mit dem Jet Hochtöner eindeutig analytischer, monitorhafter, bei Stimmen und kleinen Ensembles spielt die Xeo musikalischer. Je nach Musikstil und Aufnahme bevorzuge ich hier einmal die Dynaudio (vor allem auch bei entspannten Hören) und ein anderes Mal die Elac AM180 (beim aktiven, aufmerksamen Zuhören und wenn mehr Power gefragt ist). Hier habe ich aber die AM180 um einen aktiven Subwoofer ergänzt, womit sich der Preisunterschied wieder relativiert. Bleiben wir beim Thema Bass: wie bei Aktivlautsprechern üblich ist die Bass-Performance der AM180 für die Größe beeindruckend, dennoch spielt sie noch runder und unangestrengter, wenn man sie über 60Hz ankoppelt und von Tiefbässen befreit spielen lässt und durch einen potenten Subwoofer ergänzt. Fazit Preis-Leistungs Wunder mit super sauberem, im besten Sinne monitorhafte präzisem, schnellem Klang.

Verdient die Kombination mit einem guten Subwoofer und macht dann richtig Freude. Ein weiterer Beweis für die Überlegenheit von Aktivlautsprechern, wenn man die Kosten für die Verstärker in den Systempreis einbezieht - das System der Schallwiedergabe ist eben nur so gut, wie die Summe seiner Teile und perfekt aufeinander abgestimmte Verstärker+Schallwandler klingen meist besser, als viel teurere Kombinationen von Komponenten, die nicht gemeinsam entwickelt und aufeinander angepasst wurden.

Preis: um 1198 Euro

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Elac AM180

5.0 von 5 Sternen

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Autor TheAlien
Datum 02.01.2013, 13:23 Uhr
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