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Kategorie: Aktivlautsprecher

Einzeltest: Micromega mySpeaker


Einmal alles, bitte

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Hübsch, handlich, modern – diese Kombination hat sich Micromega auf die Fahnen geschrieben. Und genau dies trifft auf unsere Testkandidaten mySpeaker zu.

Der französische Hersteller Micromega macht HiFi-Geräte, wie sie nicht besser in unsere Zeit passen könnten. Weg von der traditionellen HiFi-Anlage im klobigen Standardmaß hin zu  handlichen, durchgestylten Komponenten, die sich nicht nur auf dem Rack gut machen, sondern genauso gut in ein Designbüro passen. Stolz prangt ein „Made in France“ auf den Minigehäusen - wir haben es also mit echtem europäischen Engineering zu tun und nicht mit einer kurzlebigen Vertriebsschiene für Fernost-Standardkomponenten. Im Angebot der My-Familie ist dann auch alles, was man so zum Musikhören braucht. Angefangen hat das Ganze mit dem Ur-Micromega, dem myDAC, der daraufhin mit einem Kopfhörerverstärker zum myZIC und mit einem „richtigen“ Verstärker zum myAMP kombiniert wurde. Für die Analogis gibt es sogar einen Phono-Pre namens myGroov und dann fehlt nur noch ein Lautsprecher. Genau um diesen soll es hier gehen. Konsequenterweise auf den Namen mySpeaker getauft, handelt es sich um eine kompakte Box mit einem Konzept, das perfekt in die My-Familie passt. Erhältlich in schwarz oder weiß, haben wir eine nahezu perfekt verarbeitete Box vor uns, die zur standesgemäßen Beschallung kleinerer Räume gemacht ist, aber noch klein genug ist, dass sie auf dem Schreibtisch eine hervorragende Figur macht.

Die Bestückung besteht aus einem kleinen Tiefmitteltöner der 13-cm-Klasse und einem Hochtöner mit 25-mm-Gewebekalotte. Beide Chassis sind sehr schön in die Schallwand eingelassen, keinerlei hervorspringende Kanten stören die Schallabstrahlung. Dazu sind speziell hergestellte Frontplatten für die Lautsprecher nötig, was wieder den Anspruch der Franzosen unterstreicht, nicht einfach Standardchassis auf ein Brett zu nageln. Ganz im Gegenteil überzeugt der mySpeaker mit Liebe zum Detail, beispielsweise hat man dem Hochtöner eine dämpfende Filzumgebung spendiert, um auch die letzten schädlichen Refexionen auszumerzen. Beim Tieftöner greifen die Entwickler auf Bewährtes zurück, nämlich auf die gute alte Papiermembran mit ebensolcher Dustcap. Getragen wird die Konstruktion von einem Blechkorb, ebenfalls aus Blech besteht die Abschirmkappe über dem Magneten - keine Ahnung wozu man die im Jahr 2016 noch braucht, aber sowas scheint einfach „drin“ zu sein. Unser mySpeaker ist selbstverständlich ein Aktivsystem mit integriertem Verstärker, dennoch findet sich eine passive Frequenzweiche in der Box, denn so genügen zwei Verstärkerkanäle fürs Stereopärchen. Diese Frequenzweiche ist dafür geschickt gemacht, denn sie kommt ohne Widerstände aus.

Preis: um 850 Euro

Micromega mySpeaker


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Elmar Michels
Autor Elmar Michels
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Datum 28.11.2016, 10:00 Uhr
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