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Kategorie: Aktivlautsprecher

Einzeltest: Tangent Spectrum X5 BT


Zeug zum Klassiker

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Die Tangent Spectrum X5 BT ist für einen Monitor zu hübsch und für eine highendige HiFi-Box zu billig. Sie ist zu schade fürs Regal, und so ein Designerstück stellt man sich auch nicht direkt im Kinderzimmer vor. Wollen wir doch mal sehen, was es damit auf sich hat.

Tangent ist eine dänische Marke, die sich selbst stolz als „Danish Lifestyle Audio“ tituliert. Die Kreationen umfassen unter anderem Retro-Radios und kleine, in der Tat lifestylige Audiogeräte wie Docks und Wandlautsprecher. Eine „richtige“ Lautsprecherserie gibt es natürlich auch, und auch die ist eher kompakt und stylish als klassisches Wohnzimmer-HiFi. Jetzt kommt die Spectrum X5 BT als Vertreterin der kompakten Aktivlautsprecher zu uns. Als Vertrieb hat sich B-1 aus Schenefeld der Dänen angenommen, und hinter B-1 steht niemand anderer als Marco Bialk, den man getrost als Überzeugungstäter in Sachen HiFi bezeichnen kann. Das deutet darauf hin, dass auch die Tangent-Schiene nicht 08/15 ist. Obwohl die Spectrum X5 BT zu einer der dichtbesiedeltsten Regionen der HiFi-Welt, nämlich kompakte Drahtloslautsprecher zählt, sieht man ihr sofort an, dass sie nicht so ist wie die anderen. Nehmen wir das Design, dem man eine gewisse Zeitlosigkeit attestieren muss. Eine kompakte Box mit gelungenen Proportionen ist die X5 geworden, die mit ihrem per Schattenfuge abgesetztem Fuß im Echtholz look optische Akzente setzt. Was mich nachhaltig beeeindruckt, ist, dass diese Tangent der erste und einzige Lautsprecher ist, der trotz Lochgittern über den Chassis einfach schön ist. Von der Funktionalität ist die X5 auf der Höhe der Zeit. Sie ist aktiv und nimmt jede Menge Quellen bereitwillig auf.

Analog hat man die Wahl zwischen Klinke und Cinch, digital geht‘s elektrisch oder optisch per S/PDIF mit bis zu 192 kHz/24 Bit ins Anschlussfeld. Ganz wichtig ist der Bluetooth-Empfänger, der mit aptX und EDR bestmögliche (sprich: CD-) Qualität verspricht. Als Sahnehäubchen gibt es noch einen monofonen Sub-out und einen USB-Port, der allerdings nur zum Laden mobiler Geräte (500 mA) taugt. Das ist auch unser einziger Kritikpunkt – hier hätte sich ein USB für Computer-Audio gut gemacht, zumal sich die X5 ganz hervorragend auf dem Schreibtisch macht. Eine Fernbedienung liegt bei und die verdient sogar ihren Namen. Dankenswerterweise funktioniert sie nicht nur mit handelsüblichen AAA-Batterien, sie kann auch alle Funktionen wie Quellen, Lautstärke und mit den üblichen Einschränkungen auch Titelsprung steuern. Da die X5 ohne Display auskommt, ist die Klangregelung mit einer „Allesauf- Null“-Taste gesegnet, so dass man nach Bass- und Treble-Experimenten in die lineare Einstellung zurückfindet. Damit kann man sehr gut leben. Auf der mechanischen Seite gibt die Tangent keinerlei Anlass zu Kritik. Für einen Paarpreis von gerade mal 500 Euro bekommt man eine einwandfrei gefertigte MDF-Box mit sauber seidenmatt lackierter Oberfläche ohne Makel.

Preis: um 500 Euro

Tangent Spectrum X5 BT


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Elmar Michels
Autor Elmar Michels
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Datum 05.04.2015, 14:54 Uhr
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