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Kategorie: AV-Kombinationen

Einzeltest: Audiolab 8200AP/8200 X7


Tonangebend

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Bereits seit den frühen 80ern steht der Name Audiolab für erstklassige und bezahlbare HiFi-Elektronik. Mit dem Prozessor 8200AP und der Endstufe 8200X7 gibt es nun eine interessante AV-Kombi, die wir Ihnen gern näher vorstellen möchten.

Audiolab wurde Anfang der 80er-Jahre von Philip Swift und Derek Scotland, zwei HiFi-Enthusiasten gegründet, die 1983 mit dem Vollverstärker 8000A einen echten audiophilen Volltreffer landeten, der obendrein auch noch für die meisten HiFi-Fans bezahlbar war. Nach weiteren erfolgreichen Entwicklungen wurde Audiolab 1997 von TAG McLaren übernommen, und deren F3-Serie war schlussendlich eigentlich die 8000er-Audiolab-Serie mit neuem Design und einigen technischen Änderungen. Seit sich der Mutterkonzern von TAG McLaren Audio, die sich Anfang des neuen Jahrtausends mit hervorragenden AV-Geräten einen Namen gemacht hatten, getrennt hat, werden die Audiolab-Geräte durch den neuen Inhaber IAG wieder mit ihrem ursprünglichen Namen vertrieben.


Der AV-Vorverstärker 8200AP ist die neueste Entwicklung von Audiolab. Basierend auf dem Erfolg seines Vorgängers 8000AP haben die Entwickler diesen AV-Prozessor weiter verbessert und technisch auf die Höhe der Zeit gebracht. So sind die HDMI-Anschlüsse (vier Eingänge und ein Ausgang) 3D-fähig, und für die benötigte Rechenperformance für Dekodierung, mehrkanalige Tonsignalverarbeitung und Bassmanagement kommen Cirrus-Logic-CS494003-Dual-DSP-Prozessoren zum Einsatz. Weitere 24-Bit-/192-kHz-D/A-Wandler unterstützen diese zum Erreichen schnellster und feinster Signalverarbeitung. Mit einem ausgefeilten Schaltkreis und Neutaktung der HDMI-Clock wird zudem der Jitter im HDMI-Tonsignal wirksam um ca. 30 dB reduziert. Ein Direktmodus für analoge Tonsignale ermöglicht außerdem deren highendige, direkte Weiterleitung zur Lautstärkeregelung. Die mehrkanaligen Tonformate akzeptiert der Vorverstärker als PCM-Signale (achtkanalig bis 24 Bit/96 kHz). Somit bleiben die neuen Tonformate auf Blu-ray von Dolby und DTS zwar außen vor, jedoch klingt LPCM um keine Spur schlechter als diese. Der Blu-ray-Player ist dazu natürlich entsprechend einzustellen, damit die LPCM-Signalausgabe über HDMI erfolgt. Auf der Frontplatte des 8200AP werden die aktiven Kanäle durch kleine LEDs angezeigt. Aus der Videosignalverarbeitung hält sich der Prozessor komplett raus und leitet die ankommenden Signale so weiter, wie sie ihm über HDMI (bis 1080p, 60 Hz) zugespielt werden. Einzig für das Setup-Menü wird bei Bedarf eine separate FBAS-Leitung benötigt. Die Einstellung des Prozessors ist allerdings auch über das sehr gut ablesbare OLED-Display sehr einfach durchführbar. Der Abgleich auf die angeschlossenen Lautsprecher erfolgt manuell und in 10-Zentimeter-Distanzschritten. Unter „Other“ finden sich unter anderem Einstellmöglichkeiten für das Bassmanagement im Zweikanalbetrieb, ein zweistufig einstellbarer DAC-Filter und die Upsampling-Möglichkeit der ankommenden Audiosignale. Zudem lassen sich hier die Trigger-Aktionen einstellen, die zum Beispiel das automatische Ein- und Ausschalten der Endstufe 8200X7 bewirken. Der mechanische Aufbau der 8200AP ist außerordentlich hochwertig und solide in Vollmetall ausgeführt. Insgesamt 14 regulierte Stromversorgungen werden durch einen großen Ringkerntrafo stabil gespeist.

Preis: um 3500 Euro

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Audiolab 8200AP/8200 X7

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

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Autor Heinz Köhler
Kontakt E-Mail
Datum 08.11.2012, 12:28 Uhr
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