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Kategorie: Beamer

Einzeltest: BenQ SP890


Public Viewing

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Wer vor vier Jahren auf einem der großen Plätze in deutschen Städten eine Live-Übertragung eines WM-Spiels gesehen hat, weiß um das Gemeinschaftsgefühl beim Großbildereignis Fußball. BenQ ermöglicht dieses Erlebnis mit dem SP890 nun auch im heimischen Garten.

Der Trend zun Public Viewing schwappte zu uns aus Amerika und nun versammeln sich diejenigen vor einer riesigen Leinwand auf einem öffentlichen Platz, die zu einem großen Sportereignis keine Karten mehr bekommen haben. Aufgrund der Live-Übertragung des Fernsehens kommt man so mitunter in den Genuss eines hautnahen Fußballereignisses, und das Wir-Gefühl ist durch Trikots, Schals und Fahnen mindestens genauso groß wie im Stadion. Noch wunderbarer wäre es jedoch, wenn man diese Möglichkeit auch im heimischen Garten mit sämtlichen Freunden bei Grillwurst und Frischgezapftem genießen könnte. BenQ bietet mit dem SP890 nun die grundsätzliche Möglichkeit dazu.

Projektor und Technik


Was den Heimkino-Beamern bisher fehlte, um sie im Außeneinsatz zu nutzen, war die Helligkeit. BenQ gibt den SP890 mit satten 4000 Lumen an. Das sollte ausreichen, um selbst bei den Gruppenspielen um 16.00 Uhr schon ausreichend helle und kontraststarke Outdoor-Großbilder zu erzielen. Möglich wurde dies durch eine stärkere Lampe und eine andere Abstimmung im SP890, der äußerlich zunächst kaum von seinem Heimkinobruder W6000 zu unterscheiden ist. Das Gehäuse ist das gleiche, lediglich die Umrahmung des Objektivs fiel beim SP890 in etwas anderer Tönung aus. Zudem ist der Ring um die Bedienknöpfe auf dem Gerät nun rot und nicht blau. Auch technisch ähneln sich die beiden Beamer sehr. So nutzen beide den gleichen 0,65’’ messenden DLP-Chip mit Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln, der aufgrund seiner geringeren Maße einen größeren Zoombereich ermöglicht. Dieser liegt beim SP890 bei 1,5. Gemeinsam mit dem manuellen Lens-Shift, das einen Versatz von +/-125% in der Vertikalen und +/-41% in der Horizontalen erlaubt, gehört der BenQ somit zu den flexibelsten DLP-Projektoren am Markt. Wie erwähnt, wird die höhere Helligkeit durch eine um 20 Watt stärkere Lampe erreicht, die zeitgleich mit einer anderen Ansteuerung für 4000 Lumen und 50.000:1 Kontrast gut sein soll. Auch im SP890 arbeitet der HQV-Chip von Silicon Optix, der für die Bildverarbeitung und Skalierung zuständig und nach wie vor State-of-the-Art ist. Mit der integrierten Dynamic-Color-Schaltung stellt der BenQ Farben lebhafter dar und „Dynamic Black“ sorgt in Zusammenarbeit mit einer dynamischen Iris für kontraststarke Bilder. Neu beim SP890 sind sein LAN-Anschluss und seine Crestron-Zertifizierung. So lässt sich der BenQ in ein Netzwerk einschleusen und von zentraler Stelle aus steuern. Bei den Anschlüssen zeigt sich der deutlichste Unterschied zum W6000: Anstelle des zweiten HDMI-Anschlusses prangt der LAN-Input am SP890. Des Weiteren gibt es zusätzlich zum PC-Eingang einen PC-Monitor-Ausgang, und ein 3,5-mm-Audioein- und -ausgang inklusive integriertem Lautsprecher ist auch vorhanden. Hier zeigt sich die ideologische Nähe zu den Präsentationsbeamern des Hauses.

Preis: um 6000 Euro

BenQ SP890

Spitzenklasse


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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 22.07.2010, 15:28 Uhr
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