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Kategorie: Beamer

Einzeltest: BenQ W3000


Der Spezialist

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Mit dem W2000, der in der Ausgabe 1-2/2016 getestet wurde, konnte BenQ in Sachen Bildqualität bereits Maßstäbe setzen. Der BenQ W3000 zeigt nun, wieviel Bedienkomfort für gut 300 Euro mehr drin sein kann, die perfekte Abstimmung auf den FullHD-Normfarbraum REC.709 soll dabei erhalten geblieben sein, was wir natürlich unbedingt überprüfen wollten.

Der ist der W3000 im Grunde ein aufgebohrter W2000, gemeinsam wurden sie gegen Ende letzten Jahres auf den Markt gebracht. So verfügt der W3000 über die gleiche Vielfalt von Eingängen, zu denen neben den üblichen HDMI-Schnittstellen auch zwei für analoge Quellen gehören. Innen leuchtet eine etwas stärkere Lampe und er verfügt über das gleiche, auf den Normfarbraum optimierte Setup. Allein das Design ist etwas kantiger geraten und erinnert an Erfolgsmodelle wie den 1070 und andere. Er ist grundsätzlich in wohnzimmergerechtem Weiß gehalten mit anthrazitfarbener Front- und Rückseite, die allerdings durch zwei schmale, ebenfalls in anthrazit gehaltene schmale Stege an den Seiten verbunden werden. Der Look ist also etwas technischer gehalten als beim schmeichlerisch abgerundeten W2000, aber er hat ja technisch auch etwas mehr zu bieten.  

Ausstattung


Neben der stärkeren Lampe ist der W3000 gegenüber seinem kleinen Bruder deutlich flexibler bezüglich der Aufstellung geworden, musste jener noch mit einer elektronischen Trapezkorrektur auskommen, die ja immer auch Auflösung kostet, bringt der W3000 nun zwei unübersehbare Einsteller für einen echten Lensshift mit. Die beiden Stellräder sind oben auf dem Gehäuse, und ermöglichen naturgemäß eine elegantere Anpassung der Aufstellung, vor allen Dingen ohne Auflösungsverluste. Das die Einsteller nicht ganz spielfrei arbeiten muss man bei dem aufgerufenen Preis in Kauf nehmen, denn anders als bei anderen, allerdings auch deutlich teureren Beamern, sprechen diese nicht direkt an, sondern benötigen einen Moment, bis die Mechanik greift und den erwünschten Effekt zeitigt. Dennoch bedeutet ein Lensshift natürlich einen echten Komfortgewinn, gerade, wenn der Beamer nicht hundertprozentig perfekt aufgestellt werden kann. Das mit 1,6-fachem Zoom recht üppig ausgerüstete Objektiv tut seinerseits ein Übriges; so darf der Abstand zur Leinwand zwischen 2,30 und fast vier Metern betragen, bei einer Bildbreite von zwei Metern. Auch das dürfte für die meisten Wohnzimmer hierzulande mehr als genug sein, zumal der Beamer auch bei größeren Projektionen über ausreichend Lichtreserven verfügt. Übrigens kann der W3000 bei Bedarf auch gern in Raummitte beispielsweise unter der Decke montiert werden, es reicht ein Stromanschluss, das Videosignal kann dank optionalem Wireless-HDMI Set auch kabellos an den Beamer übertragen werden, natürlich in FullHD-Auflösung. Dieses Set muss dann zwar seitlich an den Beamer geschraubt werden, was aber immer noch praktikabler sein kann, als ein HDMI-Kabel über längere Strecken fest zu verlegen. 

Preis: um 1600 Euro

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BenQ W3000

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
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Datum 13.10.2016, 14:58 Uhr
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