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Kategorie: Beamer

Einzeltest: BenQ W7000


Universalgenie

6202

Wenn BenQ das Feld der 3D-Projektion im Heimkino betritt, ist Aufhorchen angesagt. Wie gut schlägt sich der flammneue W7000 im Test?

Zwei Jahre musste man im dedizierten Heimkinosegment ohne einen neuen Projektor von BenQ auskommen. Während der Hersteller während der vergangenen Monate die Einstiegsklientel mit mehreren hervorragenden Geräten beglückte, werkelte man im Hintergrund fleißig an einem offiziellen Nachfolger der W6000/W6500er- Beamer. Mit dem W7000 steht dieser ab sofort beim Händler und bietet volle 3D-Fähigkeit.

Projektor und Technik


Stellt man W6000 und W7000 nebeneinander, muss das Licht schon günstig einfallen, um Unterschiede zu erkennen. Die dezent in Höhe und Tiefe des Geräts variierte Größte fällt noch am ehesten auf. Zusätzlich wechselte die Farber der Kunststoffeinfassung rund um Objektiv und Bedienfeld von Blauschwarzmetallic zu Klavierlackschwarz. Das lässt den W7000 noch ein wenig hochwertiger erscheinen und steht in schönem Kontrast zum silberfarbenen Objektiv selbst. Das nach wie vor manuell per Joystick neben der Optik zu bedienende Lens-Shift ist in der vertikalen mit +/- 125 % noch mal etwas umfangreicher geworden. Geblieben ist die horizontale Justierung von +/- 40 %. Der Zoomfaktor von 1,5 und das Projektionsverhältnis von 1,62 bis 2,43 sind ebenfalls geblieben. Bei einer zwei Meter großen Leinwand muss man entsprechend minimal 3,24 Meter Abstand zwischen Leinwand und Optik aufbringen. Schaut man sich die Spezifikationen an, so ist die auffälligste Änderung gegenüber dem W6000 die Leistungssteigerung der Lampe von 280 auf 300 Watt. Dies ist sicher dem Kernfeature des W7000 geschuldet, seiner 3D-Fähigkeit und dem generell durch die dreidimensionale Wiedergabe via Shutterbrille verursachten Lichtverlust. Trotz gesteigerter Gesamtlichtleistung mit angegebenen 2000 Lumen bleibt die Maximalkontrastangabe bei 50.000:1 – ein Zeichen dafür, dass auch beim Schwarzwert keine Abstriche gemacht werden müssen. Geblieben sind der 0,65’’ messende DMD von Texas Instruments sowie der hervorragende Bildverarbeitungschip aus dem Hause Silicon Optix, der HQV-Reon. Das implementierte 6-Segment-Farbrad mit doppelter RGB-Ausstattung sorgt für schnelle Farbwiederholung und wirkt dem Regenbogeneffekt wirksam entgegen. Auf Softwareseite ist nun erstmalig eine Frame Interpolation integriert, die für ruhige Bewegungswiedergabe sorgen soll. Ebenfalls Premiere hat ein echtes Color-Management, das die Korrektur der Primär- und Sekundärfarben erlaubt. Damit ist der W7000 ISF-zertifiziert und bietet einen ISF-Tag- und-Nacht-Modus.

Preis: um 3000 Euro

BenQ W7000

Spitzenklasse


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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 02.08.2012, 15:13 Uhr
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