Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
Kategorie: Beamer

Einzeltest: Epson EH-LS10000


Black Panther

11167

Ich schalte ein, der Lüfter beginnt beinah unhörbar zu schnurren, mit einem markanten Sirren teilt sich die Blende vor dem Objektiv, der Vorhang öffnet sich – endlich, mit dem Epson EH-LS10000 erobert der erste Laser-Beamer fürs Heimkino unsere Testräume und fordert mit seinem Preispunkt die 4K-Konkurrenz von Sony und JVC heraus.

Wir waren reichlich gespannt auf den Epson mit Laser- Lichtquelle, die der ebenfalls noch jungen LED-Technik Paroli bietet, um schließlich gemeinsam mit ihr das Ende der UHP-Lampen-Ära einzuleuchten. Die erste Überraschung kommt direkt beim Einschalten, denn anders als Konstruktionen mit UHP-Lampe ist der Epson sofort da. Fast sofort, denn vorher wird die Blende geöffnet, die, ganz nach Manier mancher Fotokamera, das Objektiv vor Verschmutzung und Beschädigung schützt. Überhaupt wartet das komplett neu konstruierte Chassis mit einigen netten Details auf. Zuallererst einmal ist es natürlich heimkinogerecht in Schwarz gehalten, eine weiße Gehäusevariante ist noch nicht angedacht. Die Anschlüsse an der Rückseite werden von einer Abdeckung verdeckt, die gleichzeitig Schlitze für die Kühlung enthält. 

Ausstattung und Bedienung


Im Gegensatz zu den herkömmlichen UHP-Lampen, die von Kühlluft umströmt werden, lässt die Bauweise der Laser-Lichtquelle ein völlig anderes Vorgehen zu: Mithilfe von Heat pipes kann die Hitze direkt von den Bauteilen abgeleitet, um dann durch effiziente Kühlkörper geleitet zu werden, die wiederum von großen, langsam drehenden Lüftern heruntergekühlt werden. Dadurch verfällt der Beamer, sobald die Objektiv-Blende geöffnet ist, in leises Brummeln von maximal 30 dB, im Standardmodus wohlgemerkt. Im mittleren oder Eco-Modus wird das Gerät fast unhörbar. Dieses Kühlsystem erlaubt eine weitgehende Abkapselung der Leuchtmittel und des Lichtweges von Staub, dennoch geht man bei Epson auf Nummer sicher und hat dem LS10000 einen Filter in den Ansaugkanal gesetzt. Mit wenigen Handgriffen ist die hintere Abdeckung entfernt und der Filter gut zugänglich. Gut zugänglich sind auch die Anschlussbuchsen des Epson. Eine der HDMI-Schnittstellen ist bereits HDMI 2.0 kompatibel, so dass 4K-Material direkt auf den Beamer gegeben werden kann. 

Preis: um 7000 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Epson EH-LS10000

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
Kontakt E-Mail
Datum 28.07.2015, 15:03 Uhr
Folgen Sie uns:
  • facebook - follow us
  • twitter - follow us
  • google - follow us
Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.spielwaren-check.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages