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Kategorie: Beamer

Einzeltest: JVC DLA-X500RBE Cinemike mod.


Doppelspitze

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Seit Ende letzten Jahres ist der DLA-X500 auf dem Markt, Zeit genug, für die Tuning-Experten von Cinemike, sich des Gerätes anzunehmen. Einen Paradigmenwechsel bringt der neue Von JVC allerdings per se schon mit, er gehört zu den ersten JVC-Beamern, die mit einer adaptiven Iris ausgestattet sind, ganz entgegen der bisherigen Firmenpolitik.

Ob mit der Einführung der adaptiven Iris eine Verbesserung des Kontrasts im Vergleich zum Vorgänger, dem X55, einhergeht, wird sich beim Bildtest zeigen; laut Datenblatt ist das tatsächlich der Fall. Ein weiteres Feature hat der X500 seinen Vorgängern ebenfalls voraus; beließ es der X55 noch bei einer Skalierung von Full-HD-Material auf 4K-Auflösung, um sie dann via Pixelshift auf die Leinwand zu bringen, so darf den HDMI-Schnittstellen des X500 fortan 4K-Material zugeführt werden. Dieses wird dann, fast wie gehabt, per Pixelinterpolation projiziert, wobei JVC hier die Algorithmen nochmals verfeinert hat.

Maßnahmen


Nun kann man das Tuning der Cinemike-Techniker weniger mit Tuningmaßnahmen in der Auto-Szene vergleichen, denn weder wird eine stärkere Lampe eingebaut, noch legt man Hand an die Lichtwege oder gar an die D-ILA-Panels selbst, was ja in etwa gleichbedeutend mit einem Motor- und Fahrwerkstuning bei einem Auto ist. Cinemike hat sich eher der diversen Störfaktoren angenommen, die zum einen von außen in den Beamer gelangen, zum anderen aber auch im Gerät selbst entstehen. Das Auftreten hochfrequenter Störspitzen ist dabei kein JVC-spezifisches Problem, vielmehr ist das der zunehmenden Verbreitung von Schaltnetzteilen und anderen, mit hohen Frequenzen getakteten Baugruppen geschuldet. Die Projektoren von JVC bieten den Cinemike-Technikern lediglich eine hervorragende Grundlage für derartige Tuning-Maßnahmen.


Der Effekt


Wer von einem Cinemikemodifizierten JVC DLAX500 nun vordergründige Bildverbesserungen mit Aha-Effekt erwartet, wird sicher enttäuscht werden. Um einen echten Direktvergleich vornehmen zu können, sollten sie sich außer der Quelle auch Leinwand und strenggenommen die Verkabelung teilen. Was auf jeden Fall auffällt, ist, dass nichts auffällt, keine unverhofften Artefakte, kein kurzzeitiges Aufblitzen einzelner Pixel sowie vielleicht einen Hauch mehr Bildruhe. Man hat auf jeden Fall die Gewissheit, dass der Projektor weder Quelle noch Empfänger von Störungen ist und sich ganz besonders in der perfekt abgestimmten Kette entfalten kann, insbesondere, wenn außer ihm auch der Receiver und der Blu-ray-Player entsprechend präpariert sind.


Setup und Bildqualität


Im Auslieferungszustand befindet sich der JVC DLA-X500 im Preset „natürlich“, er kommt dann schon mit recht ausgewogener Farbdarstellung und die Farbtemperatur liegt im Schnitt knapp über dem Soll von 6500 Kelvin. Der Farbraum wird, wie so häufig, überkomplex wiedergegeben, was aber kein Problem darstellt. Von der hervorragenden Dynamik profitieren vor allem Filme mit eher düsteren Sequenzen; in „Catching Fire“, dem zweiten Teil der Panem-Trilogie, zeigt der JVC selbst in den beklemmend düsteren Bilder noch enorm viel Zeichnung. Die Kalibrierung nimmt Cinemike übrigens gern direkt beim Kunden vor, womit Sie die Garantie für beste Bild-Performance in Ihrem Heimkino haben.

Fazit

Beim DLA-X500 hat JVC gründliche Modellpflege betrieben, mit dem Erfolg, dass das Bild reichlich an Dynamik gewonnen hat und sich nun zudem 4K-Quellen direkt anschließen lassen. Die Modifikationen von Cinemike bilden das Sahnehäubchen auf dem Spitzen-Beamer.

Preis: um 8000 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
JVC DLA-X500RBE Cinemike mod.

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Bild 60% :
Kontrast 10%

Farbwiedergabe 10%

Schärfe 10%

Geometrie 10%

Rauschen 10%

Bildruhe 10%

Praxis 15% :
Zoomfaktor 5%

Lüftergeräusche 5%

Betriebskosten 5%

Bedienung 15% :
Gerät 5%

Fernbedienung 5%

Menüs 5%

Ausstattung 5% :
Ausstattung 5%

Verarbeitung 5% :
Verarbeitung 5%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb MS-Technik, Simmerath-Lammersdorf 
Telefon 02473 9271732 
Internet www.cinemike.de 
Messwerte
Lumen (Lt. Hersteller) 1.300 
Lumen (gemessen im eco-mode) 840 
Bildhelligkeit (bei 6500 Kelvin) ...schwarz/weiß 0.03/840 
ANSI-Kontrast 446:1 
Full-on- / Full-off-Kontrast 28000:1 
Ausleuchtung (in %) 98 
Betriebsgeräusch (0,5m/dB(A)) (in dB) < 30 dB 
minimaler/ maximaler Abstand (bei 2m Bildbreite) (in m) 2.76/5.54 
Projektionsverhältnis/ Zoomfaktor 1,38-2,77/2 
Gamma (D65) 2.05 
Abmessungen B x H x T (in cm)/ Gewicht (in Kg) 45.5/17.9/47.2/14.7 
Stromverbr. Aus/ Standby/ Betrieb –/0,4/300 
Lampenart/ Lampenleistung NSH 230 W 
Preis Ersatzlampe 350 
Lebensdauer Lampe (in Std) standard/eco; Kosten pro Std (in cent) 4000/0.09 
Ausstattung
Projektionsprinzip HD D-ILA-Chip 0,7" (3 Chips) 
Native Auflösung 1920 x 1080 (Bildformat 16:9) 
3D-Verfahren k.A. 
Anschlüsse:
...Video/ S-Video Nein / Nein 
...Komponenten/ SCART Nein / Nein 
...VGA/ RGB/ DVI/ HDMI Nein / Nein / Nein / Ja 
...Audio/ 12 Volt Trigger/ RS-232C Nein / Ja / Ja 
...Full HD Ja 
Motorischer Zoom/ Fokus Ja / Ja 
Rückpro/ Deckenpro Ja / Ja 
Trapezausgleich ja (h/v) 
Lens-Shift (manuell/motorisch) Nein / Ja 
Formatumschaltung 4:3-Schaltung + diverse Zoom-Modi 
Fernbedienung/ Beleuchtet Ja / Ja 
Signalkompatiblität 480p/576p, 720p 60/50, 1080i 60/50, 1080p 60/50/24, 3840 x 2160p 60/50/30/25/24, 4096 x 2160p 24 
Besonderheiten aufwendig modifiziert,4k-Skalierung 
Preis/Leistung sehr gut 
+ sehr homogene Ausleuchtung 
+ saubere 4k-Skalierung 
-
Klasse Referenzklasse 
Testurteil überragend 
Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
Kontakt E-Mail
Datum 22.09.2014, 09:14 Uhr
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