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Kategorie: Beamer

Einzeltest: LG Hecto


Ganz nah dran

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Innovationen sind selten im Projektoren-Segment. LG schickt sich mit dem revolutionären Hecto jetzt an, dem Flat-TV im Wohnzimmer Konkurrenz zu machen. Full-HD-DLP-Ultrakurzdistanz-Laser-Projektor LG Hecto 

Der LG-Projektor Hecto kann so platziert werden, dass er kaum auffällt, und macht dabei ein tageslichttaugliches Bild mit einer Breite von 2,20 Metern. Dazu nutzt er eine Technik zur Lichterzeugung, die aktuell noch einzigartig ist. Wie er das schafft und wie gut er das macht, lesen Sie im folgenden Test. 

Projektor, Aufbau und Technik


Der Hecto von LG gehört zu den sogenannten Kurzdistanz-Projektoren – Geräte, die man recht nah an die Leinwand stellen und mit denen man trotzdem ein großes Bild herausholen kann. Bisher wurde dies über extreme Weitwinkel-Optiken erreicht, und dennoch musste für ein zwei Meter breites Bild durchaus ein Meter Abstand gewahrt werden. Die Funktionsweise des LG ist anders: Über einen Spezialspiegel wird das von 36 blauen Laserdioden erzeugte Licht auf die im Lieferumfang enthaltene Leinwand mit spezieller Beschichtung geworfen. Dabei ist die Ablenkung so weitwinklig geraten, dass der Hecto bei einem Abstand von knapp über 55 Zentimetern (allein 40 Zentimeter davon entfallen auf die Gerätetiefe) ein Bild von 2,20 Metern Breite ermöglicht. Hat man entsprechendes Mobiliar, besteht sogar die Möglichkeit, den Beamer nahezu unsichtbar zu integrieren und das Wohnzimmer fast frei von sichtbarer Elektronik zu halten. Da der LG exakt ausgerichtet werden muss, sollte dies von einem der Fachhändler geschehen, die ihn deutschlandweit anbieten. Dieser kann ihn dann so einrichten, dass die integrierte, für alle vier Ecken justierbare digitale Trapezanpassung unberührt bleiben kann und somit keine Skalierungsprobleme auftreten. Neuerdings ist im Lieferumfang ein Abstandhalter enthalten, der die Installation etwas erleichtert.

Unter einer abschraubbaren Klappe findet sich zudem ein Fokusregler, der eine dezente Korrektur erlaubt. Die für den Hecto eigens konzipierte Leinwand besteht aus einer festen Konstruktion mit Kunststoff-Untergrund. Die Beschichtung ist gräulich und soll für eine Filterung des Fremdlichts sorgen, während nur das vom Beamer projizierte Licht zum Betrachter reflektiert wird. Die Farberzeugung übernehmen zwei Farbräder. Das erste färbt mit Phosphor-Elementen das blaue Laserlicht in die Grundfarben um. Das zweite ist ein übliches DLP-Farbrad, das die Filterung und die Mischung der Farben übernimmt. Am Ende des Prozesses sitzt dann der DMD-Chip, der die Full- HD-Auflösung zur Verfügung stellt und das Licht zum Umlenkspiegel sendet. LG verspricht, dass trotz des komplexen Aufbaus und der Leinwand mit einem Gain von 1,2 kein Hotspot entsteht und das Licht gleichmäßig verteilt wird. Apropos Licht: Der Hersteller gibt den Hecto mit maximal 2000 Lumen an, was im Verbund mit der Restlicht schluckenden Leinwand durchaus für ähnlich viel Leuchtkraft sorgen sollte wie ein Fernseher, der ebenfalls mit einfallendem Tageslicht zurechtkommen muss. Schöner Nebeneffekt der Laser-Technologie: Der Hecto bleibt recht genügsam, was den Konsum von Strom angeht, ist erstaunlich leise im Betrieb und bietet mit 25.000 Stunden im Eco-Modus eine lange Laufzeit.

Preis: um 8000 Euro

LG Hecto

Spitzenklasse


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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 28.10.2013, 11:00 Uhr
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