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Kategorie: Beamer

Einzeltest: Sony VPL-VW520


HDR on Top

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Da war nur wenig Luft nach oben, als HEIMKINO in Ausgabe 8-9/2014 mit dem VPL-VW500 den Vorgänger des VPL-VW520 testete. Das bisschen Luft wurde dann vor wenigen Monaten vom doppelt so teuren VW1100 verdrängt. Nach wie vor bietet Sony die bislang einzigen Heimkino-Beamer mit nativer 4K-Auflösung, daher waren wir gespannt, ob es Sony gelingt, die Konkurrenz weiterhin auf Abstand zu halten.

Die Vorgabe  seitens  Sony  ist  ganz  klar: Nach  4K  kommt HDR,  also High-Dynamic-Range. Außerdem hat man bei Sony dezidiert auf den vielfach geäußerten Kundenwunsch reagiert und bietet die neuen 4K-Boliden auch im wohnzimmerfreundlichen weißen Gehäuse an. Die Hausfrau wird´s freuen – vorerst, denn, die bislang ausschließlich in Schwarz erhältlichen 4K-Modelle sehen auch in Weiß sehr schön aus. Alsbald wurden eifrige Finger aus der Redaktion und dem Fotostudio dabei erwischt, wie sie ob der ungewohnt rauen Oberflächenstruktur übers neue weiße Gehäuse strichen, mit den immer wieder gemurmelten Bedenken, wie lange das denn noch so schön aussähe. Nun machen wir diesbezüglich keine Langzeittests, dennoch bin ich da zuversichtlich, allerdings sollte man den weißen Beamer nach Möglichkeit nicht allzu viel Zigarettenrauch aussetzen, das könnte tatsächlich unangenehme Spätfolgen mit sich bringen. Aber wer raucht schon im Heimkino… 

Gut in Form


Außer dem wohnzimmerfreundlich weißen Gehäuse hat man bei Sony einiges an Entwicklungsarbeit in die Lichtquelle und den Lichtweg gesteckt; erreicht hat man eine nominell höhere Lebensdauer als der Vorgänger, das können wir zwar nicht nachprüfen, es ist aber anzunehmen, dass die Lebensdauer in Relation zum VW500 zugenommen hat. Viel interessanter ist indes, dass diese nicht zulasten der Lichtausbeute geht, sondern der VW520 mit 1800 Lumen diese sogar um 100 Lumen steigern konnte. Erreicht wird das ganz klassisch mit einer stärkeren Lampe und zusätzlicher Optimierung des Lichtweges. 

Gut vorbereitet


Man setzt also nun nicht etwa auf noch höhere Auflösung oder gar eine höhere Bildrate, was übrigens komplett in Vergessenheit geraten zu sein scheint, sondern versucht den Kontrastumfang zu erweitern. Dies war sicher die leichtere Übung. Um entsprechendes Bildmaterial auch auf die Leinwand projizieren zu können, benötigt der Beamer neben einem kontrastoptimierten Lichtweg auch eine optimierte Bildverarbeitung, da ja der HDR-Content entsprechend aufbereitet werden soll soll, hierzu im nächsten Absatz mehr. 

Preis: um 10000 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Sony VPL-VW520

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

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Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
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Datum 20.05.2016, 09:54 Uhr
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