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Kategorie: Blu-ray-Player

Einzeltest: Oppo BDP-105D


Oppos neuer Darbee-Turbo

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Es gibt nach wie vor einige sehr hochwertige und auch entsprechend hochpreisige Blu-ray-Player. Oft handelt es sich dabei um eher puristische, audioseitig bis in die Bit-Spitze optimierte Geräte, meist unter völligem Verzicht auf technischen Schnickschnack wie WLAN, USB-Eingänge und überdurchschnittliche Mediaplayer-Funktionen. Der neue Oppo BDP-105D ist da anders, erfreulicherweise übt sich der Bolide dabei preislich in Zurückhaltung.

Sicher, 1.600 Euro für einen Blu-ray-Player ruft man nicht alle Tage  auf, und schon gar nicht in Zeiten, wo selbst die Mittelklasse zum  Drittel des Preises schon mit weitgehender Ausstattung und guter Bildperformance auftritt. Der Oppo ist allerdings jeden Cent wert, allein die  Verarbeitung des massiven Gehäuses lässt keinerlei Zweifel zu. Ein Blick  unter die Haube offenbart, dass der Oppo auch dort klotzt und nicht  kleckert; vollgestopft bis an den Rand mit teilweise diskret aufgebauten  Baugruppen, ist nur wenig Luft im Gehäuse. 

Ausstattung und Bedienung


Das ist allerdings nicht der Grund dafür, dass Oppo  nach wie vor mit einem externen WLAN-Dongle arbeitet. Dies rührt vielmehr daher, dass die Empfangsqualitäten außerhalb des Metallgehäuses deutlich besser sind, zumal der Dongle dank entsprechendem Aufsteller relativ frei platzierbar ist. Hochfrequente Störelemente werden außerdem weitestgehend von der Bild- und Tonverarbeitung ferngehalten. Wie üblich ist die Rückseite des Oppo Players dicht mit Schnittstellen bestückt, davon ist eine nicht unerhebliche Zahl analogen Signalen gewidmet. Diese werden wahlweise über Cinch oder symmetrische XLR-Buchsen ausgegeben, nachdem sie von hochwertigen ESS-Sabre-D/A-Wandlern der des Typs ES9018 umgerechnet wurden. Audioseitig ergänzt wird der Oppo nunmehr auch mit einem frontseitigen Kopfhörer-Ausgang, der nicht nur Hörer aus eigenem Hause zu Wohlklängen verhilft. Digital gibt der Oppo Audiodaten ebenfalls über alle gängigen Schnittstellen aus. Besonders feinsinnige Filmfreunde können gar das digitale Ausgangssignal  in Audio und Video aufsplitten, und über getrennte HDMI-Buchsen ausgeben lassen, Interferenzen zwischen beiden Signalarten sind damit passé. Da der BDP-150D zudem ein veritables Multimediagerät ist, findet sich am Heck sogar eine USB Typ B Schnittstelle. Sie können die interne Wandlerelektronic des Oppo also auch fremdnutzen, dafür sprechen im Übrigen auch die beiden zusätzlichen HDMI- Eingänge, von denen einer, der mit der MHL-Kompatibilität, komfortabel an der Frontseite angebracht ist, direkt neben der USB-Schnittstelle und besagter Kopfhörer-Buchse. 

Preis: um 1600 Euro

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Oppo BDP-105D

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

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Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
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Datum 26.05.2016, 09:55 Uhr
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