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Kategorie: Blu-ray-Player

Einzeltest: Philips BDP9500


Starkes Stück

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Philips ist im Blu-ray-Markt sehr breit aufgestellt – nicht weniger als sieben verschiedene Player für die HD-Scheiben bietet der holländische Hersteller derzeit an. Mit seinem Topmodell, dem BDP9500, will Philips neue Maßstäbe im Segment knapp unter 600 Euro setzen. Ob das gelingt, hat HEIMKINO im Testlabor überprüft.

Eine schöne Hülle beschert sicherlich noch kein gutes Testergebnis, doch natürlich ist ein guter erster Eindruck immer wichtig. Und hier langt der BDP9500 gleich einmal richtig hin, denn das edel und massiv wirkende Gehäuse aus gebürstetem Aluminium mit der fast nahtlos eingesetzten, teilverspiegelten Front macht eine Menge Eindruck. Das setzt sich fort, wenn man den Player näher unter die Lupe nimmt. Da passt einfach alles, nichts klappert, nichts stört und auch die Klopfprobe offenbart eine resonanzarme und stabile Konstruktion.

Ausstattung und Bedienung


Bis auf den dezent versenkten Ein/Aus-Taster besitzt der Philips keine herkömmlichen Tasten; die Bedienelemente sind als von hinten beleuchtete berührungsempfindliche Sensoren ausgelegt, welche erst nach dem Einschalten sichtbar werden. Hinter einer kleinen Abdeckung versteckt sich darunter der USB-Eingang. Auch an der vollständig bestückten Rückseite wurde nicht gespart; alle Cinchbuchsen für Audio- und Videosignale sind zwecks optimierten Kontakts vergoldet. Im Inneren des Players wurde ebenfalls alles auf bestmögliche Wiedergabequalität getrimmt. Ein ordentlich dimensionierter Ringkerntrafo übernimmt die separate Stromversorgung der gesamten Audiosektion, das Laufwerk ist stabil und vibrationsarm befestigt und hochwertige D/A-Wandler aus dem Hause Burr-Brown kümmern sich für jeden Kanal einzelnen um eine perfekte Aufbereitung der Audiosignale. Die Verarbeitung von Videosignalen aller Art übernimmt ein Chip mit Qdeo-Technologie von Marvell, der vom Deinterlacing über das Scaling bis hin zu Rauschunterdrückung und Farboptimierung alle Aufgaben wahrnimmt, die die moderne Vielfalt digitaler Quellen heute mit sich bringt. Alle Menüs des Players sind aufgeräumt, übersichtlich und modern gestaltet, so dass weder das erste Setup noch die tägliche Bedienung irgendwelche Probleme aufwerfen. Vom über die Fernbedienung jederzeit aufrufbaren „Home-Menü“ erreicht man alle Einstellungen, startet die Wiedergabe einer Disc oder greift auf einen angeschlossenen USB-Speicher zu. Von diesem spielt der BDP9500 eine ungewöhnlich große Vielzahl von Formaten ab; selbst Full-HD-Videos im MKV- oder MOV-Format bereiteten ihm keinerlei Probleme. Als „Profile 2.0“-Player verfügt er selbstverständlich über einen Netzwerk- und Internetzugang, der neben dem Herunterladen von BD-Live- Inhalten auch dem regelmäßigen Aktualisieren der eigenen Software dient. Allerdings setzt Philips beim Setup ausschließlich ein DH-CP- Netzwerk mit automatischer Vergabe der IP-Adressen voraus. In den meisten Fällen wird das wohl auch funktionieren, doch eben leider nicht immer.

Preis: um 550 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Philips BDP9500

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

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Autor Olaf Adam
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Datum 12.02.2010, 13:57 Uhr
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