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Kategorie: Blu-ray-Player

Einzeltest: Samsung BD-P4610


Blu-ray für die Wand

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Supermodels werden immer dünner, Handys auch und Flachfernseher sowieso. Samsung geht jetzt noch weiter und stellt mit dem BD-P4610 den flachsten Blu-ray-Player der Welt vor. Ob und welche Folgen diese Radikaldiät hatte, musste dieser auf dem Laufsteg, Verzeihung, im Testlabor der HIFI TEST TV VIDEO beweisen.

Die Designsprache des Flachmanns ist eindeutig, die enge Verwandschaft zu den neuen superschlanken LED-TVs der Koreaner unverkennbar. Würde er nicht das Blu-ray-Logo prominent auf seiner spiegelglatten Kunststoffhülle tragen, müsste man allerdings raten, was man da vor sich hat. Weder ein Display noch eine Laufwerkslade und schon gar keine Tasten durchbrechen das „Crystal Design“. Anzeige und Bedienelemente werden nämlich erst sichtbar, wenn man das Gerät (per externem Netzteil) an den Strom anschließt und sie hinter dem teiltransparenten Gehäuse aufleuchten. Das mag für viele wie modischer Schnickschnack erscheinen, sieht aber zugegebenermaßen ziemlich stylisch aus. Eine Disk-Lade gibt es aus Platzgründen erst gar nicht, ein an der rechten Seite verborgenes Slot-In-Laufwerk nimmt einem die angebotene Scheibe sanft aus der Hand.

Wandschmuck


Der BD-P4610 wurde vor allem im Hinblick auf die Wandmontage erdacht, ein sehr einfach zu befestigender Halter liegt zu diesem Zweck im Karton. Bevorzugt man eine etwas traditionellere Aufstellung, kann man natürlich auch den ebenfalls im Lieferumfang enthaltenen Standfuß verwenden, der das Gerät dann leicht angewinkelt hält. Dieser Winkel ist auch nötig, sonst könnte man zwar das extrem flache Profil des Players bewundern, jedoch nicht das Display ablesen.

Ausstattung und Bedienung


Bei einem so schlanken Gerät stellt sich zwangsläufig die Frage, was die Entwickler denn wohl weglassen mussten, um die flache Form zu realisieren. Und in der Tat bietet der BD-P4610 zwar keine sehr umfangreiche Ausstattung mit Anschlüssen, jedoch alles, was man in einem zeitgemäßen Entertainment-System braucht. Verzichtet hat man eigentlich nur auf analoge Ausgänge für Komponenten-Video und Mehrkanalsignale. Und das ist absolut verschmerzbar, denn diese Anschlüsse bieten nichts, was die vorhandene HDMI-Buchse nicht besser könnte. Neben einem herkömmlichen optischen Digitalausgang und Stereo-Cinch-Anschlüssen blieb sogar noch Platz für den Netzwerkverbinder und gleich zwei USB-Eingänge, von denen einer zum schnellen Zugang an der Seite sitzt. Zugegeben, im in der Rückseite versenkten Anschlussfeld geht es dann schon ziemlich eng zu und die Erstverkabelung ist deshalb ein wenig fummelig. Doch das ist erstens kein unlösbares Problem und zweitens macht man das ja in der Regel nur einmal. Anschließend verschwinden die Stecker übrigens unter einer praktischen Klappe, die gleichzeitig für eine ordentliche Kabelführung sorgt. Keinerlei Verzicht hat man zum Glück im Inneren des Players geübt. Der BD-P4610 erfüllt das BD-Profile 2.0 und kann also Extra-Inhalte von entsprechenden Blu-rays aus dem Internet abrufen.

Preis: um 450 Euro

Samsung BD-P4610

Spitzenklasse


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Autor Olaf Adam
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Datum 08.03.2010, 11:16 Uhr
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