Kategorie: Blu-ray-Player


Einzeltest: Sony PS3 Slim


Verschlankt

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Ohne Sonys erfolgreiche Über-Konsole Playstation 3 wäre das Blu-ray-Format sicher noch lange nicht da, wo es jetzt ist. Mit der PS3 Slim steht nun eine Nachfolgerin im neuen, schlanken Gewand in den Läden, die nicht nur hübscher und günstiger, sondern vor allem auch besser sein will. Schaun mer mal!

Konsequent vermied Sony bei der PS3 von Anfang an die Kinderkrankheiten, die andere Player plagten, bügelte kleinere Probleme dank regelmäßiger Internetupdates elegant aus und hielt lange den Geschwindigkeitsrekord im Umgang mit den blauen Scheiben. Ihr kam dabei vor allem die leistungsfähige Hardware zugute, die lange alles in den Schatten stellte, was es an herkömmlichen Geräten gab. So ganz nebenbei hat sie der Heimkinogemeinde auch den Spaß am Spielen zurückgegeben. Denn wohl kaum ein Blu-ray-Fan, der die Konsole ursprünglich wegen ihrer High-Definition-Fähigkeiten gekauft hat, konnte der Versuchung widerstehen, auch einmal ein Videospiel auf der großen Leinwand auszuprobieren. Doch ganz perfekt war selbst die Playstation 3 nie. Über das Design streiten manche heute noch, der extreme Stromhunger und das sehr laute Lüftergeräusch vergraulten so manchen potenziellen Besitzer. Genau dieser Kritikpunkte haben sich die Entwickler bei der Konzeption der neuen PS3 Slim angenommen.

Ausstattung und Bedienung

Über Äußerlichkeiten wird es immer verschiedene Meinungen geben, doch auch ganz objektiv ist es begrüßenswert, dass die neueste Inkarnation der PS3 nicht mehr so viel Platz beansprucht und die pflegeintensive Hochglanzoberfläche ebenfalls der Vergangenheit angehört. Dass die wichtigtuerischen Sensorflächen vor dem Laufwerk ordentlichen Drucktastern weichen mussten, ist eine Marginalie; wichtiger ist da, dass bei den Anschlüssen trotz des erheblich kleineren Gehäuses nicht einer eingespart wurde. Bei einem Ausstattungspunkt bekommt man jetzt sogar mehr als vorher, nämlich eine satt 120 GB große Festplatte. Dass auf dieser nun kein anderes Betriebssystem wie etwa Linux installiert werden kann, werden höchstens Hardcore-Tüftler vermissen; für den normalen Heimkino- und Spielbetrieb macht das keinen Unterschied. Mit alter Technik wäre der fehlende Netzschalter einer mittleren Katastrophe gleich gekommen, doch die neue Konsole begnügt sich im Standby mit gerade eben noch verträglichen 0,5 Watt Verbrauch. Außerdem: Während die Vorgängergeneration unter Volllast gelegentlich die 200-Watt-Marke erreichte, ist es im Testbetrieb nicht gelungen, das aktuelle Modell über eine Stromaufnahme von mehr als 85 Watt zu treiben.

Preis: ab 300 Euro

Sony PS3 Slim

Spitzenklasse


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Autor Olaf Adam
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Datum 23.11.2009, 12:31 Uhr
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