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Kategorie: Blu-ray-Player

Einzeltest: Yamaha BD-A1010


Da ist Musik drin

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Musik und deren Wiedergabe liegt Yamaha schon aus Tradition am Herzen. Daran hat sich im Zeitalter der Blu-ray nichts geändert, jedenfalls nicht bei Yamaha. Die Verarbeitung von SACD- und DVD-Audio-Material gehört dann auch beim BD-A1010 zu den selbstverständlichen Ausstattungsmerkmalen.

Der Yamaha BD-A1010 baut auf den S1067 auf, wurde allerdings für die Aventage-Reihe modifiziert. Wie alle Aventage-Geräte ist auch der Blu-ray-Player auf optimale Audiowiedergabe getrimmt. Modifikationen hat es sowohl im Schaltungslayout als auch im Gehäuseaufbau gegeben. Zwar fehlt dem Blu-ray-Player der für die A-Klasse obligatorische fünfte Gerätefuß zur Stabilisierung - der ließ sich nicht unter dem Laufwerk platzieren – eine geschickt angebrachte Falz im Bodenblech, sowie die Befestigung des Laufwerkes und der Platinen übernehmen hier die Vibrationsdämpfung. Der Lüfter für das Netzteil, auf den man bei Yamaha nicht verzichten mochte, ist zumindest in sehr leisen Passagen zu hören. Aufschluss über den verwendeten Chip gäbe die Entfernung des aufgesetzten Kühlkörpers; den lassen wir aber lieber drauf, denn entscheidend ist ja, was am Ende herauskommt. Damit das Signal bis zu besagtem Ende möglichst schnell und vor allem frei von Störeinflüssen kommt, hat man bei Yamaha das Platinenlayout entsprechend überarbeitet und die Signalwege optimiert.

Ausstattung und Bedienung


Der Yamaha-Player offenbart auf der Rückseite sein Faible für analoge Ausgänge. Neben einem optischen und einem koaxialen Audioausgang verfügt er über Cinchbuchsen, die wahlweise analogen 5.1- oder 7.1-Ton ausgeben, ein Stereopärchen darf ebenfalls nicht fehlen. Das Bild wird über einen analogen Komponenten-Ausgang ausgegeben. Im Menü findet sich dann auch erwartungsgemäß ein Setup zur Anpassung an die angeschlossenen Lautsprecher; für jeden einzelnen Speaker können Größe und Entfernung angegeben werden. Der Yamaha ist zudem netzwerkgeeignet, verzichtet allerdings auf eingebautes WLAN, das kann über eine der beiden USB-Schnittstellen per Dongle realisiert werden. Die zweite Buchse ist dann immer noch für externe Zuspieler frei. Hier schaut der Yamaha-Player nicht so genau nach den angelieferten Formaten, er spielt neben den gängigen sogar Quicktime-Videos klaglos ab. Bei den Audiodaten zeigt er sich, wie erwartet, genauso offenherzig; beinah alle unsere Testfiles werden abgespielt, sogar die Tracks, die im OGG-Format vorliegen. Die Fotowiedergabe beschränkt sich auf die gängigsten 2D-Formate, gern als JPEG und dann in fast allen Auflösungen. Die Wiedergabe von 3D-Fotos spielt bei den meisten Blu-ray-Playern noch eine untergeordnete Rolle, obwohl sich bereits einige 3D-Fotokameras auf dem Markt tummeln. Der Stick oder die Festplatte, die vorzugsweise am Front-USB-Anschluss eingesteckt ist, darf übrigens auch NTFS-formatiert sein. Der Yamaha ist nach knapp 20 Sekunden aus dem Standby erwacht, noch flotter hat er Blu-rays und DVDs eingelesen und ist dann spielbereit. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Tastenlayout der Fernbedienung. Die recht wichtigen Laufwerkstasten sind etwas zu klein geraten, außerdem gibt es weder Tastenbeleuchtung noch phosphoreszierende Tasten.

Preis: um 430 Euro

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Yamaha BD-A1010

Spitzenklasse

3.5 von 5 Sternen

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Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
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Datum 23.05.2012, 12:15 Uhr
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