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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: In Time (20th Century Fox)


In Time

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Justin Timberlake bekämpft die Zeitmafia 

Mit 25 Jahren hört man auf zu altern, mit 26 stirbt man – so einfach ist die Rechnung in einer Zukunft, in der Zeit die Währung ist und die simple Frage „Hast du mal eine Minute“ zum Standardspruch der Bettelarmen wird. Immer wieder liegen Leichen herum. Menschen, deren Zeit buchstäblich abgelaufen ist. Nur mit Arbeit, Krediten oder illegalen Methoden lassen sich Stunden und Tage gutmachen. Doch sogenannte Time Keeper wachen über jeden Missbrauch. Will kommt unverhofft zu über 100 Jahren Guthaben und dringt in die Zeitzone der Privilegierten vor. Dort kostet ein einfaches Frühstück schon mal 8,5 Wochen, und nach einem erfolgreichen Pokerspiel lernt er Sylvia, die hübsche Tochter des Zeitbrokers Philippe Weis kennen. Kaum um 1000 Jahre reicher, wird er jedoch vom schärfsten aller Time Keeper erwischt und mit zwei Stunden Rest in die Ghetto-Zone zurückgeschickt. Mit Improvisationstalent gelingt es Will gemeinsam mit Sylvia dennoch, das diktatorische System zu erschüttern ... Zwar ist es zunächst befremdlich, ausschließlich Mittzwanziger in einem Film agieren zu sehen, doch im Zeitthema ist man dermaßen schnell drin, dass der frühe Tod von Wills Mutter in der Tat zu Herzen geht. Leider hängt der Film im Mittelteil etwas durch. Es fehlt ihm der Entschluss, wohin die Reise gehen soll, und insgesamt bleibt Potenzial ungenutzt. Leichenblass und beliebig ist zudem der Darsteller des Zeitmillionärs Philippe Weis. Dagegen funktionieren sowohl die Optik mit ihren kühl-stylischen Fahrzeugen und der Architektur wie auch das gegensätzliche Szenario in zeitreicher und -armer Welt. Cillian Murphy als Antagonist ist ohnehin eine sichere Bank. 

Bild und Ton


Je nachdem, in welcher Zeitzone sich die Geschichte gerade befindet, werden kühle oder warme Filter eingesetzt. Die Schärfe ist in Ordnung, die Bildruhe recht hoch. Die Kontrastgebung arbeitet auch Details in dunklen Szenen gut heraus. Beim Ton darf man kein Effektfeuerwerk erwarten. Dennoch werden die Motorengeräusche der Fahrzeuge über alle Lautsprecher wiedergegeben und bei Schusswechseln wird es dynamisch. Dialoge werden prägnant über den Center wiedergegeben. 

Extras


Das Bonusmaterial besteht aus zehn (meist zu Recht) entfallenen Szenen, in denen man zumindest erfährt, was mit Wills Vater passieret, sowie dem viertelstündigen Featurette „Eine Gesellschaft unter Druck“. Dieses ergänzt die Idee des Films um eine Pseudodoku, in der die Filmcharaktere interviewt werden und so etwas wie die Vorgeschichte des Films erzählt wird.

Fazit

Justin Timberlake ist der Robin Hood des modernen Science-Fiction-Films. „In Time“ liefert spannende Momente und ein cool-düsteres Szenario. Da verzeiht man die eine oder andere Länge im Mittelteil.
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In Time (20th Century Fox)

5.0 von 5 Sternen

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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 27.06.2012, 15:25 Uhr
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