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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: (Disney)


Maleficent – Die dunkle Fee

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Die wahre Geschichte der bösen Fee

Vor mehr als vierhundert Jahren entstand die Geschichte von Dornröschen, die 1959 von Walt Disney als Zeichentrickfilm umgesetzt wurde. Bereits damals fand die böse Fee Maleficent ihre Erwähnung. Zum 55. Jubiläum der dunklen Fee widmet Regisseur Robert Stormberg Maleficent einen eigenen Fantasyfilm, der ihre wahre Geschichte erzählen soll: Maleficent (Angelina Jolie) lebt glücklich und zufrieden, bis die Menschen in ihr Reich eindringen und sie von König Stefan (Sharlto Copley) lebensbedrohlich verletzt wird. Von Rachegelüsten gequält, verflucht Maleficent Königstochter Aurora. Zum Schutz wächst das Kind bei Feen zu einer jungen Frau heran. Mit der Zeit erkennt Maleficent in Aurora (Elle Fanning) Eigenschaften, die ihr Hoffnung geben, den Frieden des Landes wieder herzustellen und ihr kaltes Herz aus seiner dunklen Festung zu befreien. Der zweifache Oscar-Preisträger Robert Stromberg entführt den Zuschauer in eine altbekannte Geschichte, die als Handlungseinstieg dient. Erstmals wird die wahre Natur der bösen Fee und ihre traumatische Vergangenheit in das Handlungszentrum gerückt, um ihrem kaltherzigen Handeln eine neue Perspektive zu verleihen. Bekannte und völlig neue Erzählstränge vereinen sich im Drehbuch von Linda Woolverton („Die Schöne und das Biest“) zu einem magischen Hightlight voller Fantasie. Mit einer sehr üppigen Farbpalette wird das Märchenland vom Oscar-ausgezeichneten Kameramann Dean Semler („Der mit dem Wolf tanzt“) in Szene gesetzt. Dank beeindruckender Spezialeffekte, Masken und Prothesen altern die Figuren oder wechseln ihre Gestalt. Gedreht vor einem Blue Screen fügen sich die Schauspieler in das Märchenland und nehmen es mit ihren Ängsten, Wünschen und Träumen für sich ein: Angelina Jolie („Lara Croft“) übernimmt die Hauptrolle der verletzten Maleficent, die sie mit Bosheit, Sarkasmus und Witz lebendig werden lässt. An ihrer Seite agiert die junge Elle Fanning („Ginger & Rosa“) als naiver Gegenpart, der ihr Herz erweicht. Die Verbindung zwischen den Frauen stellt Sharlto Copley („Elysium“) als herrschsüchtiger König her. 

Bild und Ton 


Die Märchenwelt wird in plastischen Bildern eingefangen, die in farbenfrohe Nuancen getaucht sind. Die düsteren Momente des Films lassen eine feine Grauabstufung und erdige Töne erkennen, in der leuchtende Farben pointiert als Highlight eingesetzt werden. Helle und dunkle Sequenzen sind dank des Kontrastumfangs gleichermaßen gut realisiert. Um die Magie der Bilder wirken zu lassen, fällt der Transfer bewusst etwas weicher aus. Die Animationen, Kulissen und Kostüme zeugen von einer großen Detailkraft. Akustisch hat Disney alle Register gezogen: Die hohe Räumlichkeit lässt an jeder Ecke dynamische Hintergrundgeräusche erkennen. Jeder noch so kleine Zauber ist mit einem akustischen Effekt verbunden, der sich im Finale und im Kampf lautstark präsentiert. Jeder Flügelschlag und Windzug ist zu vernehmen. Die Dialoge sind voluminös und klar und liefern eine hohe Verständlichkeit, die selbst in Kampfsituationen erhalten bleibt. 

Sandy Kolbuch
Autor Sandy Kolbuch
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Datum 01.02.2015, 12:02 Uhr
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