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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: The Tempest (dtp entertainment)


The Tempest

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Endlich mal wieder Stoff für die Fans des berühmtesten aller Bühnedramatikers

Prospera, rechtmäßige Thronfolgerin von Mailand wird eines Tages von Bruder Antonio der Hexerei bezichtigt und kann nur mit Mühe und Not sowie Tochter Miranda im Gepäck fliehen. Gestrandet auf einer einsamen Insel befreit sie den Luftgeist Ariel aus seiner Verzauberung durch die böse Hexe Sycorax und macht sich den Inselbewohner Caliban untertan. Als der Zufall ein Schiff mit Antonio und seiner Gefolgschaft auf dem Meer vorbeiführt, lässt Prospera mithilfe Ariels das Schiff kentern und die Männer an Land spülen. Unter den voneinander Getrennten sät sie Zwietracht und übt so auf ihre Weise Vergeltung. Doch Ferdinand, Sohn des Königs von Neapel verliebt sich in Miranda und Prospera gibt der Verbindung ihren Segen. Wird sie daraufhin auch davon absehen, an den anderen finale Rache zu üben? Mit Starbesetzung realisierte Julie Taymor („Frida“) eine bunte, manchmal alberne, aber immer mit originellen Ideen und Einfällen garnierte Adaption des letzten Bühnenwerks von William Shakespeare. Dabei modifizierte sie das Stück nur dergestalt, dass sie den eigentlich männlichen Prospero mit der grandiosen Helen Mirren als weibliche Version interpretiert. Mirren dominiert den Film nach Belieben und neben dem atmosphärischen Setting ist sie das Highlight des manchmal skurrilen Films. Gerade die teils bizarren Einfälle und optischen Ideen sowie die mitunter ungewöhnliche Filmmusik machen den Reiz dieses Films aus, der weitab vom üblichen Mainstream vor allem ein Arthouse-Publikum ansprechen sollte und mehr gefilmtes Theater als filmisches Kino ist.

Bild und Ton


Das Bild gefällt durch sehr gute Kontrastierung in den Außenaufnahmen und gute Durchzeichnung in dunklen Szenen. Das erkennbare Korn wirkt noch filmisch, die Schärfe ist gut, aber nicht immer perfekt. Der DTS-HD-Master-Sound lässt von Beginn an keinen Zweifel an seiner Qualität. Schon der Schiffbruch wird extrem effektvoll dargestellt und auch der Subwoofer bekommt gut zu tun, wenn Wellen toben. Im weiteren Verlauf sind es atmosphärische Geräusche auf der Insel, die den Tonsektor lebendig werden lassen – knackendes Feuer, Windgeräusche und die Eskapaden Ariels machen richtig Spaß. Die gut synchronisierten Dialoge wurden zudem homogen eingebettet.

Extras


Neben einem knapp vierminütigen und wenig informativen Making-of warten noch Interviews und eine unkommentierte B-Roll auf den Zuschauer. Letztere hat dann schon eher Hinter-den-Kulissen-Charakter, da Aufnahmen während der Proben und von den Dreharbeiten auf der Insel gezeigt werden. Sämtliche Extras sind leider nicht untertitelt.

Fazit

Zuweilen surreale Adaption von Shakespears letztem Theaterstück, das noch einmal alle bekannten Themen des Dramatikers zusammenführt. Helen Mirren als Prospera gibt eine glänzende und vor allem im englischen Original tolle Vorstellung. 
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The Tempest (dtp entertainment)

4.0 von 5 Sternen

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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 02.02.2012, 09:18 Uhr
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