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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Avatar – Aufbruch nach Pandora (Fox)


Avatar – Aufbruch nach Pandora

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Ganze 12 Jahre nach „Titanic“ lässt uns James Cameron an seiner neuen Vision teilhaben.

Western von Morgen



Der Marine Jacke Sully nimmt an einem Programm auf dem Planeten Pandora teil, das ihn in den Körper eines genetischen Hybriden aus Mensch und der dort heimischen Na’vi schlüpfen lässt. Als solcher soll er dafür sorgen, dass die drei Meter großen blauen Wesen freiwillig den Platz an ihrem heiligen Baum verlassen, denn darunter liegt eins der größten Vorkommnisse eines für die Erde immens wichtigen Rohstoffs. Doch die Na’vi haben eine spirituelle Bindung zu allem Lebenden und sind keinesfalls bereit, auf gutes Zureden ihr Heiligtum zu Verlassen. Noch dazu verliebt sich Sully in die schöne Na’vi-Kriegerin Neytiri und ist bald lieber als Avatar denn in seiner querschnittsgelähmten menschlichen Hülle unterwegs … Cameron zögert keine Sekunde und schmeißt den Betrachter in ein über 2,5-stündiges Abenteuer ohne Atempause. Lange Zeit sah er die Technik nicht weit genug, um seine Visionen zu verwirklichen. In der Tat ist „Avatar“, ob nun in 3- oder 2D, ein visuell berauschendes Werk, das vermutlich noch lange richtungsweisend sein wird. Thematisch eng an „Abyss“ , „Pocahontas“ oder „Der mit dem Wolf tanzt“ angelehnt, ist die Geschichte um die gewaltsame Durchsetzung des menschlichen Wahns nach Geld und Ressourcen allerdings extrem dünn und eigentlich hat Cameron „nur“ einen uramerikanischen Indianer- und Cowboyfilm im modernem Look gedreht – inklusive grenzwertig esoterischer Schamanenrituale. Dafür hätte Cameron nun wirklich nicht jahrelang am Drehbuch feilen müssen. Zwar vermag die universelle Liebesgeschichte zu rühren, doch dafür ist das Pathos wiederum Cameron-typisch satt und Überraschungen gibt es gleich gar keine – obwohl, doch: Man vermag in der Tat mehr mit den digitalen Figuren mitzufiebern als mit ihren realen Pendants. Die Blu-ray scheint übrigens nur ein Zwischenprodukt zu einer späteren Version zu sein, auf der dann der bereits angekündigte Director’s Cut, Bonusmaterial und hoffentlich auch die 3D-Version enthalten sein werden.

Bild und Ton


Das Bild ist im Original-IMAX-16:9-Format abgelegt und nicht, wie bei den Kinovorführungen, mit abgeschnittenen Bildbereichen und in 2,35:1. Die Qualität ist dafür über jeden Zweifel erhaben: Die real gedrehten Szenen sind derart knackig und scharf, wie man es bisher noch nicht gesehen hat. Die Kontraste und Farben sind einfach atemberaubend und die Tiefe ist schon zu Beginn unglaublich – absolute Bildreferenz! Zwar liegt die deutsche Tonspur nur in dts vor, jedoch geht es auch hier schon mit Urgewalt und einer unglaublichen Atmosphäre zur Sache. Wenn nach 90 Minuten der große Baum niedergeschossen wird, vermuten die Nachbarn wohl ein Erdbeben. Der englische dts-HD-Master-Sound ist noch ein wenig offener und authentischer. Übrigens: Der Blu-ray fehlt eine isolierte deutsche Untertitelspur für die Szenen in Na’vi-Sprache. Entweder man aktiviert die komplette deutsche Subtitle-Funktion und hat dann auch bei den regulär synchronisierten Stellen Untertitel oder man lässt die Untertitel-Funktion komplett aus – dann erscheinen in den entsprechenden Szenen englische Übersetzungen.

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Avatar – Aufbruch nach Pandora (Fox)

4.0 von 5 Sternen

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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 13.08.2010, 14:30 Uhr
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