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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Cowboys & Aliens (Paramount)


Cowboys & Aliens

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Western trifft auf SciFi - der ultimative Shootout

Reichlich mitgenommen erwacht ein Cowboy (D. Craig) mitten in der Prärie aus tiefer Bewusstlosigkeit. Weder kann er sich an seinen Namen erinnern, noch daran, wie er dort hingekommen ist und was passiert ist. Auch die seltsame Metall-Manschette an seinem Handgelenk gibt ihm Rätsel auf. Im nahegelegenen Städtchen Absolution erfährt er dann relativ unsanft, dass er der gesuchte Verbrecher Jake Lonergan ist. Gerade als Lonergan per Kutsche dem Richter in Santa Fe überstellt werden soll, greifen unheimliche Flugobjekte die Stadt an, verwüsten den Ort und entführen einige der Bewohner. In dieser Auseinandersetzung entpuppt sich Lonergans ungewöhnlicher Handgelenks- Schmuck als mächtige Waffe, mit der man die scheinbar außerirdischen Monster besiegen kann. Gemeinsam mit dem mächtigen Rinderzüchter Dolarhyde (H. Ford), dem bodenständigen Priester Meacham und der geheimnisvollen Fremden Ella macht Lonergan sich auf den Weg, um die Entführten zu befreien und den Aliens zu zeigen, warum der Westen wild genannt wird ... Hätte Regisseur Jon Favreau nicht gerade mit den beiden Teilen von „Iron Man“ zwei finanziell enorm erfolgreiche Comic-Verfilmungen abgeliefert, wäre wohl kaum jemand auf die Idee gekommen, ihm diese abstruse Story anzuvertrauen. So durfte er sich jedoch ordentlich austoben und erlag dabei glücklicherweise nicht der Versuchung, „Cowboys & Aliens“ ähnlich hochglänzend und ironischvergnügt anzulegen wie „Iron Man“. Vielmehr liefert er vor allem solide und authentische Westernkost ab, getragen von den ernst und überzeugend agierenden Hauptdarstellern Craig und Ford. So entstand aus dieser unwahrscheinlichen Genre-Vermengung zwei Stunden herrlich absurdes Popcorn-Kino, die ohne großen Kunstanspruch, jedoch technisch perfekt über weite Strecken spannend und immer unterhaltsam umgesetzt wurden. Wild, Wild West Der im Vergleich zur Kinofassung etwa 16 Minuten längere Director‘s Cut liefert überwiegend tiefere Einblicke in die Charaktere und Hintergründe und auch etwas ausführlichere Kampfszenen.

Bild und Ton



Dem rauen Westernlook entsprechend ist das Bild der Blu-ray zwar nie wirklich rauschfrei, jedoch immer scharf und detailreich. In den tagsüber spielenden Szenen ist der leicht entsättigte, kontrastarme Look Gestaltungsmittel, in dunklen Szenen überzeugt die Blu-ray mit hervorragend durchzeichneten Kontrasten und schönen Farben. Der Sound der englischen DTS-HDMA- Spur ist bei den Actionszenen druckvoll und vielschichtig, in ruhigen Passagen detailreich und voller Atmosphäre. Da kann die deutsche Dolby-Digital-Spur leider nicht mithalten, vor allem in Sachen Dynamik lässt sie Wünsche offen.

Extras



Die Bonus-Ausstattung dieser Fassung ist nicht besonders umfangreich. Allerdings machen Favreaus Audiokommentar und vor allem seine Gespräche mit den Schauspielern und anderen Beteiligten viel Spaß, da hier im Vergleich zu vielen anderen Bonus-Interviews eine geradezu private Stimmung herrscht. Die Bonus-Disc enthält den Film in DVD-Qualität und als Digital Copy.

Fazit

Wenn Aliens sich mit Cowboys anlegen, dann kann es eigentlich nur krachen. Das tut es hier auch, und zwar ebenso hirn- und sinnlos wie technisch perfekt. Teuers Genrekino, das im Heimkino echt Spaß macht!
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Cowboys & Aliens (Paramount)

4.0 von 5 Sternen

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Autor Olaf Adam
Kontakt E-Mail
Datum 03.05.2012, 09:10 Uhr
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