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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Hänsel & Gretel: Hexenjäger (Paramount)


Hänsel & Gretel: Hexenjäger

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Hänsel und Gretel, wie sie bisher noch niemand kannte 

Nachdem sie als Kinder von ihrem Vater im Wald ausgesetzt wurden und nur knapp einer Hexe entkommen sind, reiften sie im Laufe der Jahre zu wahren Kämpfern gegen das Böse im Wald heran. Als eine Reihe von Kindesentführungen die Stadt Augsburg in Angst und Schrecken versetzt, ruft der Bürgermeister der Stadt die beiden Hexenjäger zur Hilfe. Sehr zum Unwillen des örtlichen Amtsrichters, der lieber seine eigenen Männer schicken würde und dessen Feindlichkeit Hänsel und Gretel gegenüber offenkundig ist. Bei ihren Nachforschungen stößt das schwer bewaffnete Geschwisterpaar auf eine mächtige Hexe, deren Bestreben es ist, alle Artgenossinnen gegen Feuer resistent zu machen. Hänsel und Gretel müssen all ihr Können aufbringen, um dies zu verhindern … Zugegeben, es ist schon etwas befremdlich, wenn sich zu Beginn eines martialischen Fantasy-Action-Streifens Gemma Arterton als „Gretel“ und ihren Bruder als „Hänsel“ vorstellt. Die beiden Namen wollen einfach nicht so Recht zum Genre passen. Da der vom Norweger Tommy Wirkola angeschlagene ironische Ton des Films jedoch von Beginn an klarstellt, dass sich hier keiner ernst nimmt, macht das Ganze überraschend viel iSpaß. Herausragend sind gar die an Martial- Arts angelehnten Kampfszenen zwischen den Grimm’schen Geschwistern und den bösen Hexen. Mehr als einmal muss man schlucken, wenn dann (wenn auch drastisch überhöht) Köpfe zerquetscht, Gehirne aus Schädeln gerissen und Körper gesprengt werden. Die um einige witzige Szenen und auch um den einen oder anderen Gore-Effekt erweiterte Fassung ist nur auf der 2D-Version enthalten. 

Bild und Ton


„Hänsel & Gretel Hexenjäger“ nutzt einen kühlen Look, um die Atmosphäre der alten Zeit adäquat zu erzeugen. Klarheit und Ruhe sind hervorragend, und die Schärfe ist über den gesamten Bildbereich ausgewogen verteilt. Dazu gesellen sich ausgewogene Kontraste und hervorragende Schwarzwerte. Wie schon bei „G.I. Joe“ im letzten Monat muss auch hier der deutsche Ton mit einer 640-kb/s-Dolby-Digitalspur auskommen, während die Originalfassung mit Dolby True HD im Schnitt die sechsfache Datenrate und auch hörbar mehr Auflösung und Druck aufweist. Dennoch schlägt sich die deutsche Tonspur gut, punktet mit hoher Effektdichte und dynamischen Actionszenen. 

3D-Effekt


„Hänsel & Gretel Hexenjäger“ wurde in Real-3D gedreht und das sieht man ihm an. Die Tiefenstaffelung gelingt sauber, die Dreidimensionalliät des Marktplatzes in Augsburg gefällt sehr gut. Gretels Armbrust schält sich ebenso plastisch aus dem Bild heraus wie Hänsels Schrotflinte. Nur in sehr schnellen Sequenzen oder Schwenks tauchen mal Doppelkonturen auf. 

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Hänsel & Gretel: Hexenjäger (Paramount)

4.0 von 5 Sternen

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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 04.12.2013, 11:09 Uhr
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