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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Mission Impossible – Phantom Protokoll (Paramount)


Mission Impossible – Phantom Protokoll

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Der vierte Kinoeinsatz von Agent Ethan Hunt ist gleichzeitig sein gefährlichster 

Kaum aus dem russischen Knast befreit, findet sich Ethan Hunt im Kreml wieder, um dort Daten sicherzustellen, mit denen der gesuchte Terrorist „Cobalt“ ausfindig gemacht werden könnte. Doch der Einsatz geht schief und eine Bombe zerstört den größten Teil des russischen Regierungssitzes. Fortan von den Russen als Verantwortlicher gesucht und von der eigenen Regierung im Stich gelassen, die das „Phantom Protokoll“ ausruft und damit die Existenz des IMF leugnet, führt es Hunt und seine Kollegen zunächst nach Dubai. Dort gilt es, die Übergabe von Raketenabschusscodes an Cobalt, der als schwedischstämmiger Russe Kurt Hendricks identifiziert werden konnte, zu verhindern, mit denen dieser einen nuklearen Krieg auslösen will … Die Besetzung von Brad Bird als Regisseur, der bisher mit den Pixarfilmen „Ratatouille“ und „Wall-E“ von sich reden machte, erweist sich als Glücksgriff. Mit einem guten Händchen für Timing und Spannung schickt er seine Protagonisten von Moskau über Dubai nach Mumbai, um die Katastrophe, eine nukleare Auseinandersetzung der Supermächte zu verhindern. Gepaart mit augenzwinkerndem Humor (bspw. wenn sich die Nachricht ausnahmsweise mal NICHT in fünf Sekunden zerstört) und waghalsiger Action gelingen Szenen, die durchaus das Zeug zur Legendenbildung haben. Hunts akrobatische Einlage an der Außenseite des Burj Khalifa, des höchsten Gebäudes der Welt, treibt den Adrenalinpegel in ungeahnte Höhen und ist sicher der spannendste Moment eines an Höhepunkten reichen Films. Auch die Besetzung mit Paula Patton, Jeremy Renner und Simon Pegg funktioniert prächtig und so lässt sich auch verschmerzen, dass Logiklöcher vorhanden sind und der mit Michael Nyqvist (Mikael Blomkvist aus der Millennium-Reihe) eigentlich exzellent besetzte Antagonist zu wenig Entfaltungsmöglichkeit bekommt.

Bild und Ton


Beim Bild setzt man auf einen sehr ruhigen und harmonischen Eindruck. Die Schärfe ist jederzeit gut und die Farbkontraste gefallen durch ihre Natürlichkeit. Der technische Vorsprung vor der sichtbar mit Artefakten behafteten und in Vogelperspektiven sehr unruhigen DVD ist frappant. Akustisch wird werden die rasanten Szenen mit zahlreichen direktionalen und sehr gut ortbaren Effekten unterstützt. Der 7.1-Dolby-True-HD-Sound klingt dabei sehr gut aufgelöst und dynamisch und wenn der Kreml explodiert (31‘20) bebt vermutlich noch der Boden des Nachbars ein Haus weiter. 

Extras


Das Bonusmaterial zeigt uns in kurzen Clips, wie die Dreharbeiten im Sandsturm erledigt wurden und welche coolen Gadgets man sich erneut einfallen ließ. Am beeindruckendsten sind aber sicher die Dreharbeiten am Burj Khalifa und die Tatsache, dass Cruise sich es erneut nicht nehmen ließ, seine Stunts selbst auszuführen. Dafür mussten übrigens ganze 26 Fenster des Gebäudes eingeschlagen und entfernt werden.

Fazit

Gemeinsam mit dem zweiten der bisher beste, weil kurzweiligste und spannendste Teil der Agentenserie. Die Verpflichtung von Simon Pegg als Computer-Assi von Hunt ist Gold wert, bringt dieser doch die nötige Portion Humor als Gegenpart zu den halsbrecherischen Actioneinlagen Cruises.
Ganze Bewertung anzeigen
Mission Impossible – Phantom Protokoll (Paramount)

5.0 von 5 Sternen

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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 06.07.2012, 09:20 Uhr
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