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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Source Code (Paramount)


… und täglich grüßt das Zugunglück

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Jake Gyllenhaal reist durch die Zeit, um einen Anschlag zu verhindern.

Als Colter Stevens aufwacht, sitzt er in einem Zug. Acht Minuten später explodiert dieser und Colter sowie sämtliche Insassen sind tot. Doch Stevens wacht erneut in dem Zug auf, der in Kürze in die Luft gehen wird. Langsam wird ihm klar, dass er hier eine Mission zu erfüllen hat. In kurzen Momenten erfährt er, dass er aufgrund einer revolutionären Technik, dem sogenannten Source Code, wiederholt in den Körper eines der Zugreisenden transportiert werden kann. Seine Aufgabe: Den Bomber des Zuges ermitteln, damit weitere Anschläge verhindert werden können. Colter stellt allerdings zu viele Fragen an seine „Auftraggeber“ und erfährt so Einzelheiten über sein eigenes Schicksal, die ihn kaum motivieren, seinen Auftrag zu erfüllen … Dicht, intensiv und von der ersten Minute an spannend inszeniert Duncan Jones seinen zweiten Film nach „Moon“ und setzt erneut auf eine Geschichte, die sich vornehmlich in der Vorstellung des Hauptdarstellers abspielt. Grundmotive von „… und täglich grüßt das Murmeltier“ sind zwar vorhanden, werden jedoch geschickt erneuert und mit Action-und Thrillelementen vermischt. Während das Ende, je nach Auffassung, entweder unlogisch oder interpretationsfähig ist, gelingt es vor allem den Darstellern, die immer gleiche Szenerie dennoch dauerhaft unterhaltsam zu gestalten. Dies gelingt auch dadurch, dass immer wieder kleine Hinweise eingestreut werden und der Zuschauer aktiv miträtselt.

Bild und Ton


Das Bild der Blu-ray zeigt ein sichtbares Korn, ist aber bis auf wenige Filterprobleme (Müller im Vodergrund 14’03) scharf, und auch die Tiefe gefällt. In dunklen Szenen versumpft der Kontrast ab und zu etwas und die Farben wirken dann leicht grünlich. Beim Ton könnte man meinen, er setzt nur auf die wiederkehrende Explosion. In der Tat ist diese entsprechend dynamisch umgesetzt und lässt den Boden erzittern. Allerdings hagelt es auch ansonsten häufig Effekte (Eintritt in den Source Code), und die Atmosphäre im Zug klingt authentisch.

Extras


Der Film-im-Film-Modus blendet zwischendurch Informationen eines gewissen Sergej Gukov, Professor für Physik und Mathematik ein. Dieser erläutert die wissenschaftlichen Aspekte des Films, was zwar unglaublich klingt, aber wohl Stand der Forschung ist. Dazu kommen Interviewsequenzen, Behind-the- Scenes-Aufnahmen und Trivia-Facts. Sämtliche Bild-im-Bild-Infos sind auch einzeln über die Extras abrufbar, also praktisch doppelt vorhanden

Fazit

Spannender Zeit- und Paralleluniversum-Thriller mit einem diskutierbaren Ende und sehr guten Darstellern. Während das Bild hin und wieder mit dezenten Problemen behaftet ist, weiß der Ton durch Dynamik und Effekte zu überzeugen.
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Source Code (Paramount)

5.0 von 5 Sternen

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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 09.12.2011, 09:55 Uhr
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