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Kategorie: Blu-ray Film

Einzeltest: Paramount Star Trek XI


Die erste Generation

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Mit dem viel bejubelten elften Teil wurde dem letzthin etwas altersschwachen „Star Trek“-Franchise erfolgreich neues Leben eingehaucht.

Man schreibt das Jahr 2233. Die Menschheit hat ihre ersten tapsigen Schritte ins All hinter sich und mittlerweile die Föderation der Planeten gegründet. Der junge Offizier George Kirk wird beim Aufeinandertreffen der USS Kelvin mit aus der Zukunft stammenden Romulanern getötet, kann durch sein Opfer aber der Besatzung die Flucht ermöglichen. Jahre später findet sich Kirks Sohn, James Tiberius, als brillanter, aber querköpfiger Kadett gemeinsam mit einigen anderen aufstrebenden Sternenflotten-Talenten an Bord des neuen Flagschiffs der Sternenflotte wieder. Der Name des Schiffs: USS Enterprise NCC-1701 ... Dass man sich nach „Star Trek: Nemesis“ dringend etwas einfallen lassen musste, war klar. Und tatsächlich gelingt den „Star Trek“-Neulingen Orci, Kurtzman (beide Drehbuch) und J.J. Abrams (Regie, „LOST“) so etwas wie die Quadratur des Kreises. Einerseits geht der elfte Film „back to the roots“, also zurück zur ursprünglichen Crew mit Kirk, Spock und Co. Andererseits wurde dem Altbekannten eine äußerst wirkungsvolle Verjüngungskur verabreicht, was sich sowohl in den eingesetzten filmischen Mitteln als auch bei den Figuren und der Geschichte zeigt. Dabei griffen die Macher zu einem ebenso genialen wie einfachen Trick, indem sie die Geschichte von Anfang an in einer durch die zeitreisenden Romulaner veränderten Realität verorteten.

So schafften sie sich einen erzählerischen Freiraum, den lange keine „Star Trek“-Handlung mehr genießen durfte. Vor allem stellt sich natürlich die Frage, inwiefern die Riege junger Darsteller ihren großen Vorbildern aus der Originalserie gerecht wird. Die eine oder andere Übertreibung, etwa Chekovs harter Akzent oder Scottys überdrehte Art verzeiht man gerne, da sie schlicht Spaß machen. Chris Pine hat hingegen immer wieder sichtbare Probleme, die übergroßen Schuhe eines William Shatner zu füllen, doch das liegt auch an der etwas undankbar und manchmal gezwungen lustig geschriebenen Rolle. Erschwerend kommt hinzu, dass er vom absolut überragenden Zachary Quinto als Spock immer wieder an die Wand gespielt wird.

Bild und Ton

Look und Anmutung der Kinofassung werden von der Blu-ray hervorragend ins Heimkino transportiert, doch gerade deswegen erreicht die Disk beim Bild kein Referenzniveau. Wahrnehmbares Filmkorn, bewusst eingesetzte Unschärfen und absichtliche Überbelichtungen verhindern eine klinische Brillanz. Dafür ist der Kontrastumfang sehr ordentlich, was vor allem bei den Szenen auf dem Romulaner-Raumschiff positiv auffällt. Regisseur Abrams setzte bei „Star Trek“ zwar auf ein nicht ganz so rasantes Schnitttempo wie bei seinen anderen Arbeiten, benutzt aber oft eine brutal verwackelte Kameraführung, was durchaus eine besondere Herausforderung an den Videocodec bedeutet, die dieser auch nicht immer völlig artefaktfrei meistert. Dafür drückt, zischt und knallt es auf der amerikanischen TrueHD-Tonspur, wie es sich für zeitgemäße SciFi-Action dieses Kalibers gehört. Sieht man von der teils grauenvollen Synchronisation ab, steht die lediglich in normalem Dolby Digital vorliegende deutsche Tonspur dem in Sachen Detailauflösung und Dynamik nur wenig, aber im Vergleich doch hörbar nach.

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Paramount Star Trek XI

5.0 von 5 Sternen

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Autor Olaf Adam
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Datum 13.01.2010, 09:22 Uhr
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