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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Die Piraten - Ein Haufen merkwürdiger Typen (Sony Pictures)


Die Piraten - Ein Haufen merkwürdiger Typen

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Wenn die Aardman-Studios einen Stop-Motion-Plastilinfilm im Piratenmilieu ansiedeln, muss sich Johnny Depp warm anziehen.

Piraten sind die Schrecken der sieben Weltmeere und ein gemeines Lumpenpack, das es vor allem auf die mit Schätzen beladenen Schiffe von Königin Viktoria abgesehen hat. Kein Wunder, dass die Queen „Ich hasse Piraten!“ zu ihrem Leitspruch gemacht hat und allen Freibeutern endgültig den Garaus machen will. Der ungeheuer motivierte Piratenkapitän namens „Piratenkapitän“ will allen Gefahren zum Trotz den Titel „Pirat des Jahres“ gewinnen. Doch das Glück begünstigt die gerisseneren oder hübscheren Kontrahenten wie Black Bellamy und Cutlass Liz. Da bleibt dem Freibeuter nur noch der Rückzug auf sein abgehalftertes Schiff mit einer Crew, die den gemütlichen „Schinkenabend“ mehr schätzt, als zu brandschatzen und Schiffe zu plündern. Doch dem Piratenkapitän bietet sich bei einem letzten Versuch, den Bauch seines Schiffes mit Gold und Juwelen zu füllen, eine geniale Möglichkeit. Das gerade gekaperte Forscherschiff hat allerlei lebende und tote Tiere sowie den jungen Forscher Charles Darwin an Bord. Und der interessiert sich ganz besonders für den etwas dicklich geratenen Papagei des Piratenkapitäns – mit „Polly“ würde er mit 100%iger Sicherheit den hochdotierten Forscherpreis gewinnen. Die Dollarzeichen vor Augen, macht sich der siegesgewisse Piratenkapitän gemeinsam mit Crew und Darwin auf den Weg ins gefährliche London.

Schließlich würde es ihm der unermessliche Reichtum ermöglichen, doch noch Pirat des Jahres zu werden. Hier legt er sich viel schneller, als ihm lieb ist, mit Königin Viktoria an und wird in Nullkommanichts zum gesuchtesten Freibeuter der Weltmeere. Das größte Abenteuer seines Lebens beginnt ... „Piraten – Ein Haufen merkwürdiger Typen“ ist das bisher am aufwendigsten produzierte Filmwerk der Aardman Studios, die mit den „Wallace und Gromit“-Kurzfilmen Weltruhm erlangten. Nahezu alles, was in die diesem Film zu sehen ist, wurde in unzähligen Stunden von mehr als 300 Mitarbeitern in Handarbeit gefertigt. Die Palette reicht von winzigen, mundgeblasenen Weingläschen bis hin zum vier Meter langen Piratenschiff, das aus nahezu 45.000 Bauteilen besteht. Die ungeheure Akribie zahlt sich aus: Der von CGI-Effekten unterstützte Film ist lebendig wie kein anderer Aardman-Film und wird besser, je öfter man ihn sieht. Nur bei mehrmaligem Gucken offenbaren sich alle Details, so dass der Film, trotz einiger erzählerischer Längen im Mittelteil, nie langweilig wird. Ein wirklich herausragend großer Spaß mit viel britischem Humor, grandiosen Animationen und, vor allem im Originalton, hervorragenden Sprechern.


Bild und Ton



Ähnlich den computeranimierten Filmen ist auch hier das Bild nahezu perfekt. Die Farben sind ebenso kräftig wie die Kontraste, und die Schärfe lässt jedes Detail, jede Struktur der Piraten, ihrer Bärte oder Klamotten erkennen. Der Tonsektor liefert dazu sattes Fundament bei Kanonenschlägen und effektvolles Rasseln der Säbel oder der Golddukaten. Atmosphärische Geräusche und der tolle Punksoundtrack machen die Sache rund.

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Die Piraten - Ein Haufen merkwürdiger Typen (Sony Pictures)

5.0 von 5 Sternen

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Jochen Schmitt
Autor Jochen Schmitt
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Datum 04.10.2012, 13:35 Uhr
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