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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Underworld: Awakening (Sony Pictures)


Underworld: Awakening

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Zurück zu den Wurzeln der „Underworld“-Saga

Die Säuberungen der Menschen haben fast alle Lykaner und Vampire ausgerottet. Auch Selene wurde gejagt und letztlich gefangen genommen. Zwölf Jahre später kann sie aus ihrem Kälteschlaf entkommen und findet sich in einer düsteren und feindlichen Welt wieder, die von einer biochemischen Firma kontrolliert wird. Als Selene erfährt, dass sie eine 14-jährige Tochter – halb Vampirin, halb Lykanerin – hat, muss sie nicht nur um ihr, sondern auch um deren Leben fürchten … Kate Beckinsale ist zurück! Nachdem der dritte Teil der „Underworld“-Reihe ohne die aparte Schauspielerin auskommen musste, holt sie in „Underworld: Awakening“ nach, was dem Vorgänger fehlte: Tempo, fantastische Choreografien und coole Shootouts. Die Geschwindigkeit wird alleine schon dadurch gehalten, da der mit einer Gesamtzeit von 88:34 Minuten dauernde Film bereits nach 78:33 mit dem Abspann beginnt. So bleiben zum einen kaum Momente zum Verschnaufen, da man von einer Actionszene zur nächsten geworfen wird, zum anderen fehlte offenbar auch die Zeit für ein vernünftiges Ende, das abgehackt, uninspiriert und abrupt wirkt. Ebenfalls verschenkt man Potenzial bei Selenes Tochter, die immerhin den ersten Vampir-Lykaner-Hybriden verkörpert. Mit ein bisschen Glück erfahren wir davon mehr in einem wahrscheinlichen fünften Teil. 

Bild und Ton


Der typisch blaue Filterlook der Reihe steht auch „Awakening“ sehr gut und abgesehen vom dauerhaften Weichzeichner ist die Schärfe und Detailtiefe durchaus gelungen. Extrem gut ist der satte Schwarzwert des Films. Noch besser gelingt der Ton, der von Beginn an ein Effektfeuerwerk sondergleichen liefert – egal ob Selene ihre zwei Handfeuerwaffen abfeuert oder die Lykaner unheilvoll durch die Korridore springen. Explosionen werden vom Subwoofer vehement unterstützt (7’35, 63’20) und die Dialoge fügen sich gut ein.

Extras


Das interaktive Bild-im-Bild-Feature blendet größtenteils nur Textinfos ein. Die fünf Featurettes werfen über eine Laufzeit von knapp 60 Minunten dagegen einen echten und interessanten Blick hinter die Kulissen.

3D-Effekt


Die dreidimensionale Darstellung gelingt ganz hervorragend und bietet einen ausgewogenen, nicht zu vordergründigen, dennoch sehr räumlichen Effekt, der frei von groben Spielereien und Doppelkonuren ist. Gerade die Kampfeinlagen wirken in 3D noch dynamischer.

Fazit

„Underworld: Awakening“ ist auf einem guten Weg, zur Qualität der ersten beiden Teile zurückzufinden. Leider verhageln das schwache Ende und die teils hölzernen Darsteller etwas die Ernte. In Sachen Kampfchoreografie macht der Serie dennoch so leicht kein anderer Film etwas vor.
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Underworld: Awakening (Sony Pictures)

4.0 von 5 Sternen

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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 31.08.2012, 09:13 Uhr
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