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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Promised Land (Universal)


Promised Land

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Matt Damon gibt Einblick in die Geschäfte der Energiemultis

Steven Butler ist der Beste, in dem was er tut: Leute überreden, ihr Land abzugeben. Bei seiner Arbeit für eine Erdgasfirma benutzt er Geld, Gier, Lügen und Drohungen, um es seinem Konzern zu ermöglichen, auf Privatbesitz Bodenschätze abzubauen. Bei seinem Besuch in einer verarmten ländlichen Gemeinde sollen er und seine Partnerin Sue eigentlich ein neues Gebiet erschließen, doch so einfach ist es nicht. Wissenschaftslehrer Mr. Yates klärt die Bewohner über die Gefahren des angewandten Frackingprozesses auf. Als schließlich auch noch der Umweltaktivist Dustin Noble auftaucht, entbrennt ein Kampf um Grundstücke und die Wahrheit, bei dem beide Seiten mit allen Mitteln kämpfen. Dabei erfährt der Lobbyist, für wen er tatsächlich arbeitet und welche Konsequenzen sein Job hat. Damon spielt seine Rolle als Steven Butler toll. Man leidet mit, wenn er sich abrackert und alles versucht, um Köpfe und Herzen der Bewohner für sich zu gewinnen, damit er seinen Job erledigen kann. Man hat das Gefühl, dass er seinen Beruf gerne ausübt und überzeugt ist, kein schlechter Mensch zu sein, sondern mit dem versprochenen Geld zu helfen. Allerdings ist es schwer vorstellbar, dass ein Profi wie er nicht schon vorher auf Probleme gestoßen sein soll, wie er sie hier vorfindet. Mit Butlers Konkurrenz zu Noble entsteht eine interessante Parallele, da sich die Arbeitsweise beider Charaktere nicht wesentlich unterscheidet, einzig die Wahl der Seite ist anders. Die Romanze, die Butler mit der ortsansässigen Lehrerin eingeht, wirkt hingegen etwas aufgesetzt. Trotzdem vermittelt der Film einen klasse Einblick in die Gedankenwelt und Arbeitsweisen großer Konzerne sowie der Leute, die für sie arbeiten. 

Bild und Ton


Während die Bildschärfe stimmt, werden durch einen Filter die Farben des Films etwas abgeschwächt. Dadurch entsteht allerdings eine gewisse Tristesse in den Bildern, die aber gut die Stimmung des Films überträgt. Der melancholisch angehauchte Soundtrack von Filmmusiklegende Danny Elfman tut sein Übriges, ohne dabei besonders auffällig zu sein. Auch die Dialoge schallen klar aus den Lautsprechern, während man aufgrund der Thematik des Films natürlich nicht mit bombastischen Soundeffekten rechnen darf. 

Extras


Bei den Special Features ist der Film so knausrig, wie der Energiekonzern beim Aufkaufen der Grundstücke. Es gibt genau eine erweiterte Szene sowie einen kurzen Blick hinter die Kulissen.

Fazit

In einer Welt mit immer mächtigeren Firmen kommt Promised Land genau richtig. Die Schattenseiten des Systems werden beleuchtet, ohne die Vorteile zu verstecken.
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Promised Land (Universal)

4.0 von 5 Sternen

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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 13.01.2014, 14:50 Uhr
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