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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Oblivion (Universal Pictures)


Oblivion

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Nach „Tron Legacy“ beweist Joseph Kosinski, dass er auch Weltuntergangs-Science-Fiction beherrscht

Die Erde im Jahr 2077 ist eine durch einen Krieg mit einer außerirdischen Rasse zerstörte Einöde. Die verbleibenden Menschen leben auf einer Raumstation und warten auf die Reise zum Titan, Saturns größtem Mond. Um dort mit ausreichend Rohstoffen versorgt zu sein, bewachen Jack und Victoria die großen Hydrotürme, die aus Salzwasser Energie erzeugen, und warten die Drohnen, welche die Türme vor den Zugriffen noch immer marodierender Aliens auf der Erde bewahren. Als eines Tages eine Raumkapsel mit einer überlebenden Frau abstürzt, gerät Jacks bisheriges Weltbild aus den Fugen … Von der ersten Szene an sieht man, dass hier der Regisseur von „Tron Legacy“ am Werk war. Dessen Faible für klare, gerade und aufgeräumte Formen ist an jedem Detail der Basisstation erkennbar. Die Optik in „Oblivion“ ist zweifelsohne sensationell, und in der ersten Stunde lässt man sich gerne auf die Geschichte ein – rätselt mit, wo das Ganze wohl enden wird. Spätestens nach 90 Minuten jedoch überschlagen sich die Ereignisse etwas und Kosinski muss zu viele Fakten in zu kurzer Zeit präsentieren. Das Ende lässt er dann offen für philosophische Diskussionen über das „Wer“ und „Warum“. 

Bild und Ton


„Oblivion“ wartet mit einem Top-Bild auf. Jedes Detail in Jacks „Bubbleship“ ist erkennbar, Ausleuchtung und Detailtiefe sind fantastisch. Dazu kommt eine allzeit perfekte Schärfe und eine Plastizität, die eine 3D-Version obsolet erscheinen lässt. Lediglich ein paar kleinere Bewegungsunruhen sind erkennbar. Ähnlich referenzwürdig ist der Ton, dessen 7.1-DTS-HD-HR-Spur wie geschaffen ist für den effektvollen Sci-Fi-Streifen. Von Beginn an klingt er räumlich und wenn Jacks „Bubbleship“ landet, pumpt der Subwoofer ordentlich Volumen ins Heimkino (9’16). Dazu kommt der perfekt passende Synthie-Score von M83, der wunderschön über alle Lautsprecher erklingt. 

Extras


Ein etwas nüchterner, dafür untertitelter Audiokommentar wird um fünf Featurettes ergänzt, die über die Entstehung der Idee zum Film, die Optik und die körperlichen Herausforderungen für die Darsteller aufklären. Wie gewöhnlich übernahm Cruise die meisten seiner Stunts selbst. Ergänzend gibt es noch ein paar entfernte Szenen und eine isolierte Musikspur für den tollen Soundtrack von M83. 

Fazit

Science-Fiction mit herausragender Optik, großartigem Filmscore und philosophischem Ansatz – allerdings auch mit etwas Unruhe im zweiten Storyteil.
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Oblivion (Universal Pictures)

5.0 von 5 Sternen

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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 03.12.2013, 09:21 Uhr
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