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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Ghost Rider - Spirit of Vengeance (Universum)


Ghost Rider - Spirit of Vengeance

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Brennender Schädel, Klappe: Die Zweite!

Als Johnny Blaze hört, dass er seinen Ghost-Rider-Fluch loswird, indem er dem Krieger eines Mönchsordens dabei hilft, einen mit übernatürlichen Kräften ausgestatteten Jungen und seine Mutter zu retten, ist er ganz Ohr. Da ahnt er noch nicht, welche Kräfte in dem Knaben stecken… Neveldine & Taylor – immerhin die zwei Regisseure, die für „Crank“ verantwortlich zeichnen, aber auch gleich dessen zweiten Teil böse in den Sand setzten, geben der Figur des „Ghost Rider“ den irren Anstrich, der noch im ersten Teil wenig zur Geltung kam. Damit halten sie sich und ihrer anarchisch-überzogenen Art die Treue. Besonders beeindruckend gelingt dies, wenn sie kurzerhand einen riesigen Braunkohlebagger zum Ghost-Rider-Gefährt umfunktionieren. Leider lässt die arg bekannte und durchgekaute Story zu wünschen übrig, die Dialoge sind unglaublich dumm und die Darsteller agieren auf Laienniveau. Wer hätte gedacht, dass Christopher Lambert (als tätowierter Mönch!) mal aus der Masse schwacher Darsteller herausragen würde? Zugutehalten muss man dem zweiten Teil, dass seine Effekte um Längen besser funktionieren, als sie es im ersten taten.

Bild und Ton



Von den Regisseuren ist man gewohnt, dass sie mit HD-Kameras arbeiten und gestochen scharfe und kontraststarke Bilder liefern – so auch in diesem Fall: Jedes Detail an Blazes zerschlissener Lederjacke bleibt sichtbar und die Schwarzwerte sind sensationell. Auch der Ton macht alles richtig: Die Effekte sitzen, der Subwoofer bekommt ordentlich zu tun, und wenn der Ghost Rider seine glühende Kette schwingt, geht man unwillkürlich in Deckung.

3D-Effekt



Der im Nachhinein ins dreidimensionale herübergerechnete Film zeigt eine erstaunlich homogene Wiedergabe und tolle stereoskopische Effekte. Dabei bleibt er frei von Doppelkonturen oder Fehlern.


Extras



Wie bei den bisherigen Filmen des Teams gab man sich bei den Extras viel Mühe, echte Informationen zu liefern. Das sechsteilige Making-of zeugt davon. In „Ritt in eine neue Version“ erklären Neveldine & Taylor, warum sie den Film anstatt in 3D zu drehen, nachträglich konvertieren ließen – das klingt allerdings alles mehr nach Entschuldigung als nach Überzeugung.

Fazit

Nimmt sich viel zu ernst, um am Ende trashigen Charme zu versprühen.
Ganze Bewertung anzeigen
Ghost Rider - Spirit of Vengeance (Universum)

3.0 von 5 Sternen

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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 17.10.2012, 11:39 Uhr
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