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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Die fantastische Welt von Oz (Walt Disney)


Die fantastische Welt von Oz

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Was geschah, bevor die junge  Dorothy ins Zauberland Oz kam?

Oscar Diggs ist Zauberer. Kein besonders guter, dafür  ausgestattet mit einem riesigen Ego. Als er eines Tages  mit einem Fesselballon in einen Wirbelsturm gerät und  daraufhin ins Zauberland Oz geschleudert wird, hält  man ihn dort für den großen Magier, der das Land von  der bösen Hexe befreit. Doch es gibt drei Hexen, und alle  hätten ihn gerne an ihrer Seite. Welcher kann er trauen  und ist er überhaupt in der Lage und willens, die bunte Welt von Oz zu retten? Mit viel Liebe zum Detail inszeniert Sam Raimi seine Vision einer Vorgeschichte  zum Klassiker „Der Zauberer von Oz“. Wir erfahren, wie der Magier ursprünglich  ins Zauberland kam, und werden Zeuge, wie anrührend auch Kitsch inszeniert  werden kann. Bei aller überbordenden Optik fehlt es dem Prequel allerdings  auch ein wenig an gewitzten Dialogen und Leichtigkeit. Francos Darstellung des  Zauberers wirkt zuweilen etwas bemüht, und die Figuren scheinen oft in der  visuellen Opulenz unterzugehen. Letztere sorgt dafür im sensationellen Finale  für runterklappende Kinnladen.

Bild und Ton


 Nachdem die ersten 20 Minuten ein scharfes und gut kontrastiertes S/W-Bild mit 4:3-Ausschnitt im 2,35:1-Cinemascope-Rahmen genutzt  wird, zoomt Raimi anschließend auf Breitbild auf und lässt knallbunte Farben  und fantastische Farbkontraste sprechen. Hin und wieder wirken Gesichter  etwas weichgezeichnet. Akustisch suchen besonders die Szenen im Inneren  des Twisters in ihrem räumlichen Mittendrin-Gefühl ihresgleichen. Aber auch  die zahlreichen Effekte im späteren Verlauf lassen den englischen und den  deutschen Tonsektor referenzwürdig erscheinen.

3D-Effekt


Die 3D-Darstellung ist schon im schwarz-weißen Vorspann  sensationell plastisch, ohne auch nur ansatzweise anstrengend zu wirken. In der  bunten Oz-Welt verstärkt der 3D-Effekt noch den scheinbar bewusst gewählten  Eindruck artifiziell gestalteter Hintergründe, bleibt aber immer ausgewogen und  sehr eindrucksvoll.

Extra


 Die Extras erklären, warum es Walt Disney nie gelang, eine OzVer filmung zu machen, begleiten James Franco bei den Dreharbeiten, zeigen,  wie das Porzellanmädchen zum Leben erwachte und halten überdies witzige  Pannen vom Dreh parat.

Fazit

Visuell berauschendes und fantasievolles Prequel  zum „Zauberer von Oz“, das etwas mehr Dialogwitz gut  vertragen hätte, dafür aber mit liebenswürdigen Charakteren punktet.
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Die fantastische Welt von Oz (Walt Disney)

5.0 von 5 Sternen

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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 01.11.2013, 18:10 Uhr
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