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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Dark Shadows (Warner)


Dark Shadows

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Tim Burtons Verfilmung einer Serie punktet mit toller Ausstattung

Weil er sich mit Angelique die falsche Magd ausgesucht hat, um ein Verhältnis mit ihr zu beenden, verflucht diese Barnabas Collins dazu, ein Vampir zu sein und auf ewig zu erleiden, dass seine Ausgewählte Josette vor seinen Augen in den Freitod sprang. Noch dazu sorgt sie dafür, dass er lebendig beerdigt wird. 196 Jahre später graben Bauarbeiter ihn wieder aus. Nun hat Barnabas nicht nur einen furchtbaren Blutdurst, sondern vor allem keine Ahnung, wie man sich im Collinsport der 1970er zu verhalten hat. Sein erster Weg führt ihn also in sein altes Haus, wo er noch ein paar Urahnen vorfindet, die er postwendend unterstützen möchte. Kein leichtes Vorhaben, da das ursprüngliche Handwerk der Collins, die Fischerei, in der Hand von DER Angelique liegt … Eva Green gibt die sexyieste Hexe der jüngeren Filmgeschichte und die Optik passt in jeder Einstellung – so viel zum Positiven. So sehr Burton die 70er nach aller Ausstattungskunst zelebriert, so selbstreferenziell, uninspiriert und wenig kreativ wirkt das Ganze, wenn man das bisherige Oeuvre des Regisseurs als Vergleich heranzieht. Da passt es gut, dass erneut (mittlerweile zum achten! Mal) Johnny Depp sein Star ist. Dieser übertrifft sich ebenfalls in Unoriginalität und setzt seinen Barnabas aus der lallenden Komik des Jack Sparrow mit Edwards Make-up und Sweeneys Boshaftigkeit zusammen.

Es ist vor allem der Humor, der nicht zünden will und allzu oft konstruiert und vorhersehbar wirkt. Als Beispiel darf Barnabas’ Spruch Richtung Alice Cooper gelten, den er bei einem Gig auf dem Colins’schen Anwesen als „das hässlichste Frauenzimmer, das ich je sah“ tituliert.


Bild und Ton



Tim Burton, einer der größten Stilisten Hollywoods, passt das Bild der Zeit an, zu der sein Film spielt. Mit entsättigten Farben und weichem, manchmal kontrastarmem Look fängt er atmosphärisch passende Stimmungen ein. Bunt wird es hin und wieder im Haus der Collins’, wenn ein Farbtupfer wie der rote Plymouth Cuda 383 von Angelique durchs Bild fährt. Akustisch gefällt „Dark Shadows“ durch eine Vielzahl an Effekten (aufschäumende Gischt zu Beginn) und die großartige Auswahl von 60er- und 70er-Jahre-Hits.


Extras



Von Warner bereits bekannt ist der Maximum-Movie-Mode, der (über das Menü auch einzeln abrufbare) Fokuspunkte zum entsprechenden Zeitpunkt einblendet. Die fünf entfernten Szenen vertiefen in Dialogen noch etwas stärker die Beziehung der Figuren zueinander.

Fazit

Das Team Burton/Depp muss sich an sich selbst messen lassen und liefert mit „Dark Shadows“ einen schwächeren Beitrag ab, der vor allem von seiner großartigen Optik und den tollen weiblichen Darstellern lebt.
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Dark Shadows (Warner)

3.0 von 5 Sternen

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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 05.12.2012, 12:07 Uhr
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