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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Inception (Warner)


Inception

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Was wäre, wenn man in die Träume von Menschen eindringen könnte, um dort Informationen zu klauen?

Dom Cobb ist ein Extractor – und er ist der Beste in seinem Job. Als er bei einem Klienten versagt, schlägt dieser ihm daraufhin selbst einen Deal vor: Cobb soll ins Unterbewusstsein von Unternehmersohn Robert Fischer jr. eindringen, um dort eine Inception vorzunehmen, eine Einpflanzung eines Gedanken. Gelänge Cobb dies, würde er im Gegenzug wieder straffrei in die USA einreisen können. Dort wird er gesucht, weil man ihn für den Tod seiner Frau verantwortlich macht. Mit der ersehnten Heimkehr vor Augen stellt Cobb ein Team aus Spezialisten ein, um so tief wie nie ins Unterbewusstsein eines Menschen vorzudringen, denn die Einpflanzung eines Gedanken ist ungleich komplizierter als die Extraktion. Um Robert Fischer jr. beizubringen, dass er das Firmenimperium seines Vaters zerschlägt, muss das Team bis in die dritte Traumebene eindringen und bekommt es dabei mit der Traumselbstverteidigung Fischers und Cobbs toter Frau Mal zu tun … „Inception“ ist das, was man im Kino lange vermisst hat: Spektakuläre Bilder gepaart mit einer Geschichte, die zum Denken anregt und für die man „bei der Stange“ bleiben muss. Nach all den Superheldenfortsetzungen und zweiten und dritten Teilen irgendwelcher Filmserien schreibt, produziert und inszeniert Nolan mal eben einen Film, der vielschichtiger und spannender ist als „Matrix“, und der atemberaubende, von M.C. Escher inspirierte Bilder zeigt, die sämtliche Blockbuster der letzten Jahre in den Schatten stellen. Die Darsteller passen perfekt, wenngleich DiCaprios Rolle Parallelen zu der aus „Shutter Island“ zeigt, und bis auf wenige Ungereimtheiten (Stichwort: Zeitdauer in den verschiedenen Traumebenen) funktioniert auch die Logik des Films hervorragend.

Bild und Ton


Während die DVD aufgrund der Lauflänge des Films noch unter einer eher durchschnittlichen Bildqualität leidet, macht es die Blu-ray besser: Generell dominieren warme Brauntöne und die Bildruhe ist bis auf ein leichtes Filmkorn hoch. Der Kontrastumfang könnte ein wenig größer sein und die Schärfe ist nicht immer auf Referenzniveau. Dafür gefällt die Bildtiefe bei Totalen (22’07). Der deutsche Ton liegt leider nur in Dolby Digital vor und klingt nicht annähernd so dynamisch wie der englische. Zwar gibt es zahlreiche Effektsituationen und die Filmmusik beschäftigt alle Lautsprecher, doch immer wieder fehlt einfach Tiefbassinformation. Im direkten Vergleich des Zugzusammenstoßes (65’28) könnte man bei der deutschen Tonspur meinen, Cobbs Auto hätte lediglich einen Betonpfeiler gestreift und wäre nicht von einem 100-Tonnen-Monsterzug gerammt worden.

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Inception (Warner)

5.0 von 5 Sternen

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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 04.03.2011, 19:23 Uhr
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