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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Kampf der Titanen (Warner)


Kampf der Titanen

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Louis Letteriers rasantes Ray-Harryhausen- Remake

Götterspeise 



Perseus, aufgewachsen bei Zieheltern, verliert diese mitsamt seiner Schwester bei einem von Menschen provozierten Angriff der Götter. Da Zeus die ständige Missgunst der von ihm erschaffenen Menschen nicht mehr duldet, hetzt er seinen Bruder Hades aus der Unterwelt auf sie. Er soll die Menschen wieder Ehrfurcht vor den Göttern lehren. Als Perseus erfährt, dass er Zeus’ Sohn ist, sinnt er auf Rache und will Hades den Garaus machen – zumal der Gott der Unterwelt selbst eine Intrige gegen Zeus spinnt ... Letteriers „Kampf der Titanen“ hat alles, was einen spektakulären Fantasyfilm ausmacht: Große Schauwerte, brillante Ausstattung, spektakuläre Effekte und Action satt. Er strotzt aber auch vor pathetischen und teils albernen Dialogen und Schauspielern, die allesamt unter ihrem Niveau bleiben. Vor allem Ralph Fiennes, der den Hades als eine optische Mischung seines Lord Voldemort und John Travoltas Terl aus „Battlefield Earth“ gibt, war wohl selten schwächer. Lediglich Sam Worthington darf als Held eine halbwegs gute Figur abgeben. Noch dazu wurde die Geschichte arg für das US-Publikum modifiziert – nur so ist zu erklären, warum beispielsweise Zeus nicht als Schwan, sondern als Weißkopfadler auf die Erde kommt. Was bleibt, ist ein kurzweiliges Fantasy-Abenteuer mit opulenten Tricks, der im Kino wohl vorrangig deshalb so erfolgreich war, weil er vom 3D-Boom profitierte. Bild und Ton Das warm gefilterte Bild ist in Nahaufnahmen sehr scharf und liefert eine schöne Detailtiefe. Die digital kreierten Szenen von Argos wirken im Vergleich zu echten Landschaften etwas weich. Der deutsche Ton ist weit weniger laut und dynamisch als der englische DTS-HD-Mastersound, liefert aber dennoch Nonstop- Action. Die Angriffe der Riesenskorpione (ab 41’20) oder der Showdown mit dem Kraken sind extrem druckvoll und effektreich vertont.

3D-Effekt


Zum Test hatten wir auch die 3D-Disk des Films, die exklusiv bei Amazon, Media Markt und Saturn erhältlich ist. Die erste Live-Action-Kinofilm-3D-Blu-ray leidet bei schnellen Bewegungen unter sichtbaren Doppelkonturen. Solange die Szenerie ruhig ist, gefällt der Eindruck durchaus, aber das teils extreme Spiel mit Tiefenunschärfen lässt oft vermuten, im Hintergrund stünden drei Personen und nicht eine.

Extras


Hier hat man sich nicht lumpen lassen: Vor allem der Bild-im-Bild-Maximum-Movie- Mode zeigt beeindruckende, interessante und sehr umfassende Bilder vom Dreh. Dazu kommen ca. 35 Minuten an Fokuspunkten, ein Feature über den Hauptdarsteller und entfernte Szenen wie auch ein alternatives Ende.

Fazit

Aufgrund der guten Bild- und Tontechnik sowie der Nonstop-Action kurzweiliger, aber auch sehr amerikanisierter Trip in die Mythologie, der zudem arg pathetisch daherkommt und schwach geschauspielert ist.
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Kampf der Titanen (Warner)

3.0 von 5 Sternen

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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 01.12.2010, 12:26 Uhr
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