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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Edge of Tomorrow (Warner Bros)


Edge of Tomorrow

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Zeitschleifen- Horror

Zeitschleifen sind eine beliebte Thematik, die besonders in Science- Fiction-Filmen immer wieder Anklang findet. Da die Handlung von ihren stetigen Wiederholungen lebt, muss die Story sehr prägnant sein, um das dauerhafte Interesse des Zuschauers zu erlangen. Regisseur Doug Liman („Die Bourne Identität“) versucht mit seinem Science-Fiction-Spektakel „Edge of Tomorrow“ den hohen Anforderungen gerecht zu werden. In einer nahen Zukunft wird die Welt von den übermächtigen Aliens, Mimics genannt, heimgesucht. Soldat Bill Cage (Tom Cruise) wird unfreiwillig für die Rettungsmission rekrutiert. Zum Private degradiert muss er sich bereits am nächsten Tag in den Kampf stürzen, in dem er nach wenigen Minuten sein Leben einbüßt. Doch bereits im nächsten Moment erwacht er wieder zum Leben, um den vergangenen Tag von vorne zu erleben. Gefangen in einer Zeitschleife wiederholen sich fortan die entscheidenden Momente, in denen Cage seinem Ziel stets einen Schritt näherkommt. Unterstützt von Sergeant Rita Vrataski (Emily Blunt) beginnt eine wagemutige Mission ums Überleben. Liman paart die rasanten Actionszenen mit einer Prise Komik. So nimmt Cage selbstironisch sein Schicksal an, um bei jedem erneuten Durchleben der Situation das Beste draus zu machen. Zwischenzeitig kommt es durch die Zeitschleifenthematik immer wieder zu Spannungsabfällen, was den Film in die Länge zieht. Positiv hervorzuheben ist, dass sich Cage durch die stetigen Wiederholungen von einem anfänglich unbegabten Rekruten zu einem routinierten Kämpfer entwickelt. Nachdem der Filmbeginn durch Nachrichtensendungen Authentizität aufgebaut hat, verliert sich der Realismus bereits in den ersten Kampfszenen. Rein vom technischen Standpunkt aus überzeugt der Film mit seiner gelungenen Optik. In einem erschreckend realistisch erscheinenden Kriegsszenario verlieren die Soldaten im Sekundentakt ihr Leben. Die CGI-Aliens wirken in der dystopischen Welt fast real, während die Menschen in ihren Kampfanzügen als verlangsamte Roboterversionen ihrer selbst empfunden werden. Tom Cruise („Oblivion“) kann mit wagemutigen Stunts und souveränem Schauspiel überzeugen. Emily Blunt („Sherlock“) überrascht mit intelligenten Kampfszenen, die ihre emotionale Weiblichkeit an den Rand drängen. 

Bild und Ton


Der 3D-Effekt sorgt für plastische Bilder. Fein nuancierte Grautöne beleben die Szenerie, die etwas mehr Kontrast vertragen könnte. Die Bilder sind trotz der wackeligen Kamera größtenteils klar und die Konturen zeichnen sich sauber ab. Nur bei sehr schnellen Kamerabildern kommt es zu minimalen Nachzieheffekten. Die Bildstärke arbeitet auf hohem Niveau, so dass die Kämpfe mit den Aliens detailliert bebildert werden. Der Sound lässt keine Wünsche offen. Wuchtig und nahezu realistisch wird der Kampf gegen die Außerirdischen im gesamten Hörraum wiedergegeben. Schüsse und Explosionen hallen aus allen Kanälen wider. Mit beeindruckenden Effekten sorgen die Aliens mit ihren unkoordinierten Bewegungen für einen konstant dynamischen Raum, in dem sich die frei beweglichen Dialoge sauber präsentieren. 

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Edge of Tomorrow (Warner Bros)

4.0 von 5 Sternen

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Sandy Kolbuch
Autor Sandy Kolbuch
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Datum 23.03.2015, 12:03 Uhr
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